Iran – Bilder der Freiheit
Das iranische Kino ist ein Kino der Freiheit in einem umfassenden Sinn – formal wie inhaltlich. Es ist ein Kino, das in einem totalitären Land, inmitten von staatlich verordneten, fundamentalistischen religiösen Regeln etwas anderes ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellt: den Diskurs, den Disput, die tiefen, existenziellen Fragen des Menschseins. Angesichts der erschütternden Ereignisse in Iran und Eingedenk der tausenden Opfer möchten wir mit unserem Schwerpunkt den unbeugsamen Freiheitswillen der Menschen filmisch würdigen. Wir freuen uns besonders, dass einige der Filmemacher*innen persönlich nach Freiburg kommen werden.
Filme zum 8. März: Feministinnen aus aller Welt
Zu diesem umfangreichen Schwerpunkt zum 8. März kooperieren wir mit verschiedenen Akteur*innen in Freiburg. Angesichts der aktuellen Lage in Iran setzen wir außerdem unter der Rubrik „Bilder der Freiheit“ den Fokus auf iranischen Frauen in der Stadt und in ländlichen Gebieten. In ländlichen Regionen sind iranische Frauen struktureller Armut und starken patriarchalen Rollenbildern ausgesetzt.
Trans*topia – Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
Noch immer gibt es gesellschaftliche Annahmen, Verhaltensmuster und strukturelle Faktoren, durch die trans Menschen als kleine Gruppe systematisch übergangen und unsichtbar gemacht werden, die trans Personen Zugänge verunmöglichen und sie Gewalt erfahren lassen. In Kooperation mit TransAll e.V. möchten wir sichtbar machen: Geschlechtliche Vielfalt ist Realität! Transfeindlichkeit ist real! Trans*Rechte sind Menschenrechte!
HINSCHAUEN – FilmRäume von DZNS & KoKi
Die Filme der Reihe beschäftigen sich in thematischen Blöcken mit der Geschichte des Nationalsozialismus und dem gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit dieser Vergangenheit. Wer möchte, kann im Anschluss an die Vorführung ins Gespräch kommen: Über Gedanken zum Film, geteilte Erfahrungen und eigene Geschichten.
Eine Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Kinopreis des Kinemathekverbundes
Wir freuen uns, dass wir 2025 mit dem 2. Kinopreis in der Kategorie „Kino, das zurückblickt“ ausgezeichnet wurden! Der Preis wurde von dem Deutschen Kinematheksverbund für unser Jahresprogramm 2024 verliehen. Auch dieses Jahr lobte die Jury das konstant gute Programm des Kokis, das stets am Puls der Zeit sei. Der Preis „Kino, das zurückblickt“ würdigt besonders die Vielfalt und den Ideenreichtum bei der Präsentation von Filmen aus der gesamten Filmgeschichte. Hervorzuheben seien hier die Retrospektiven, etwa zu Jean-Luc Godard, die regelmäßig stattfindende Stummfilmkonzerten und die Reihe „Zeitlos – Weniger bekannte Filmklassiker“.
Kommunales Kino
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