Cinema Africa – Women’s Voices
Obwohl das afrikanische Kino eine über 60-jährige Geschichte schreibt, blieben Regisseur*innen viel zu lange im Schatten. Pionier*innen wie Safi Faye, Anne Mungai oder Sarah Maldoror schufen unter schwierigsten Bedingungen Meilensteine des postkolonialen Films – doch sie blieben Ausnahmen. Das Bild wandelt sich aber: Seit über zwei Jahrzehnten drängt eine neue Generation gut ausgebildeter Filmemacherinnen von West- bis Ostafrika ins Rampenlicht.
CineLatino 2026 | 22.- 29.04.2026
Das 33. CineLatino zeigt wieder eine ganze Woche Spiel- und Dokumentar- sowie Lang- und Kurzfilme aus Lateinamerika, dieses Jahr mit einem Fokus auf Uruguay. Dazu gibt es Konzerte, Tänze und Essen aus verschiedenen Ländern des Kontinents, aber besonders freuen wir uns auf den Austausch mit den Regisseur*innen aus mehreren Ländern und mit unserem Publikum.
Rosa von Praunheim
Rosa von Praunheim war Film- und Theaterregisseur, Autor, Professor und Aktivist. Seine Filme gehören zu den radikalsten und zugleich produktivsten Stimmen des deutschen Autorenkinos. Seit den frühen 1970er-Jahren verband er queere Selbstermächtigung, politische Provokation und subversiven Humor zu einem Kino, das bewusst gegen Konventionen arbeitet und immer wieder Debatten ausgelöst hat. Gemeinsam mit der Schwulen Filmwoche laden wir dazu ein, das Werk und den im Dezember verstorbenen Künstler (neu) zu entdecken, zu feiern – oder darüber zu diskutieren.
Women Power unter Palmen
Wenn die Welt im Mai 2026 auf die Côte d’Azur blickt, feiern wir mit unserer Filmauswahl jene Regisseur*innen, die die höchste Auszeichnung der Filmwelt erobern konnten: Palme d’or, die Goldene Palme. Da Cannes lange Zeit eine reine Männerbastion war, blieb diese Ehre bis heute nur wenigen Frauen vorbehalten. Den Anfang machte Jane Campion, die 1993 mit DAS PIANO als erste Frau überhaupt die Goldene Palme gewann.
Moving in every Direction
Kinetische Objekte von solerluethi – Ausstellung in der Galerie von Fr 10.04. bis So 03.05.26
Trans*topia – Filme zu trans normalen Lebensgeschichten
Noch immer gibt es gesellschaftliche Annahmen, Verhaltensmuster und strukturelle Faktoren, durch die trans Menschen als kleine Gruppe systematisch übergangen und unsichtbar gemacht werden, die trans Personen Zugänge verunmöglichen und sie Gewalt erfahren lassen. In Kooperation mit TransAll e.V. möchten wir sichtbar machen: Geschlechtliche Vielfalt ist Realität! Transfeindlichkeit ist real! Trans*Rechte sind Menschenrechte!
HINSCHAUEN – FilmRäume von DZNS & KoKi
Die Filme der Reihe beschäftigen sich in thematischen Blöcken mit der Geschichte des Nationalsozialismus und dem gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit dieser Vergangenheit. Wer möchte, kann im Anschluss an die Vorführung ins Gespräch kommen: Über Gedanken zum Film, geteilte Erfahrungen und eigene Geschichten.
Eine Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Kinopreis des Kinemathekverbundes
Wir freuen uns, dass wir 2025 mit dem 2. Kinopreis in der Kategorie „Kino, das zurückblickt“ ausgezeichnet wurden! Der Preis wurde von dem Deutschen Kinematheksverbund für unser Jahresprogramm 2024 verliehen. Auch dieses Jahr lobte die Jury das konstant gute Programm des Kokis, das stets am Puls der Zeit sei. Der Preis „Kino, das zurückblickt“ würdigt besonders die Vielfalt und den Ideenreichtum bei der Präsentation von Filmen aus der gesamten Filmgeschichte. Hervorzuheben seien hier die Retrospektiven, etwa zu Jean-Luc Godard, die regelmäßig stattfindende Stummfilmkonzerten und die Reihe „Zeitlos – Weniger bekannte Filmklassiker“.
Kommunales Kino
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