Round Midnight im Kino und im Café Barbette
Der neue Dokumentarfilm REWIND & PLAY des senegalesisch-französischen Filmemachers Alain Gomis, den wir letztes Jahr auf der Berlinale entdeckt haben, war für uns der Anlass, einen Abend Thelonious Monk zu widmen. Monk war einer der großen Architekten des modernen Jazz. Auch war er einer der wichtigsten und einflußreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Am 30.05. zeigen wir REWIND & PLAY sowie THELONIOUS MONK: STRAIGHT, NO CHASER.
Women Power unter Palmen
Wenn die Welt im Mai 2026 auf die Côte d’Azur blickt, feiern wir mit unserer Filmauswahl jene Regisseur*innen, die die höchste Auszeichnung der Filmwelt erobern konnten: Palme d’or, die Goldene Palme. Da Cannes lange Zeit eine reine Männerbastion war, blieb diese Ehre bis heute nur wenigen Frauen vorbehalten. Den Anfang machte Jane Campion, die 1993 mit DAS PIANO als erste Frau überhaupt die Goldene Palme gewann.
Gute Besserung? Filmreihe Kritische Medizin
Im Gesundheitssystem sind alle – wie überall in der Gesellschaft – mit asymmetrischen Machtdynamiken und Ausgrenzung konfrontiert. Stereotype zu Geschlechterrollen, Hautfarbe und anderen Zugehörigkeiten strukturieren daher auch die praktizierende Medizin und deren Umgang mit den ihr Anvertrauten – und Ausgelieferten. Zusammen mit den Kritischen Mediziner*innen schafft das Kommunale Kino einen Raum für Filme, Austausch und Diskurs. Dabei bleibt es nicht aus, auch Gesundheit neu zu denken, denn es soll uns allen gut gehen (dürfen)!
LA PRIMAVERA DE TANGO
Gemeinsam mit „Le Printemps du Tango”, dass zum 14. Mal in Mulhouse stattfindende Festival, feiern wir Tango Argentino und die argentinische Kultur gleichzeitig und grenzüberschreitend in Mulhouse und Freiburg. An beiden Orten gibt es Tanz und Musik, bei uns mit dem Schwerpunkt Film.
Phänomen Michelangelo in Geschichte und Gegenwart
Michelangelo ist vielleicht der bekannteste Künstler der Welt. Um sein Leben und sein Werk ranken sich zahlreiche Mythen und Anekdoten, die auch durch populäre Medien weit verbreitet wurden, aber einem tieferen Verständnis seiner Kunst eher hinderlich sind. Hier setzt die Vortragsreihe der Kunstwissenschaftlichen Gesellschaft und die Filmreihe im Koki an.
Das Jahr 2001 – Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit
Einst galt das Jahr 2001 – inspiriert durch Stanley Kubricks Meisterwerk – als Inbegriff einer fernen Zukunft. Heute, im Jahr 2026, blicken wir zurück auf eine Epoche, die zum Vorboten unserer digitalen Gegenwart wurde. Für das Kino markierte das Jahr 2001 einen epochalen Übergang von der über 120-jährigen Geschichte des analogen, photochemischen Filmstreifens hin zum Digitalen. Darüber hinaus war 2001 ein herausragendes Kinojahr. Wir gehen 25 Jahre zurück und laden Sie ein, die Filme von 2001 neu zu entdecken.
Retrospektive Alexander Kluge
Wir nehmen Abschied von Alexander Kluge, der am 25. März 2026 verstorben ist, und feiern sein filmisches Werk mit einer Retrospektive. Als Regisseur, Theoretiker und Autor war er einer der herausragendsten Intellektuellen und Künstler Deutschlands. Wir laden Sie herzlich ein, den filmischen Kosmos dieses Ausnahmekünstlers (neu) zu entdecken.
HINSCHAUEN – FilmRäume von DZNS & KoKi
Die Filme der Reihe beschäftigen sich in thematischen Blöcken mit der Geschichte des Nationalsozialismus und dem gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit dieser Vergangenheit. Wer möchte, kann im Anschluss an die Vorführung ins Gespräch kommen: Über Gedanken zum Film, geteilte Erfahrungen und eigene Geschichten.
Eine Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Bilder von Klaus Hietkamp
Landschaften und Menschen sind schon immer die Hauptthemen der Malerei Klaus Hietkamps. Diese präsentiert der Künstler in heftigem, gestischem Duktus, einer Malerei, die sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion bewegt. – Ausstellung in der Galerie von Fr 08.04. bis So 07.06.26
Kinopreis des Kinemathekverbundes
Wir freuen uns, dass wir 2025 mit dem 2. Kinopreis in der Kategorie „Kino, das zurückblickt“ ausgezeichnet wurden! Der Preis wurde von dem Deutschen Kinematheksverbund für unser Jahresprogramm 2024 verliehen. Auch dieses Jahr lobte die Jury das konstant gute Programm des Kokis, das stets am Puls der Zeit sei. Der Preis „Kino, das zurückblickt“ würdigt besonders die Vielfalt und den Ideenreichtum bei der Präsentation von Filmen aus der gesamten Filmgeschichte. Hervorzuheben seien hier die Retrospektiven, etwa zu Jean-Luc Godard, die regelmäßig stattfindende Stummfilmkonzerten und die Reihe „Zeitlos – Weniger bekannte Filmklassiker“.
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