HINSCHAUEN – FilmRäume von DZNS & KoKi

 

 

Die Filme der Reihe beschäftigen sich in thematischen Blöcken mit der Geschichte des Nationalsozialismus und dem gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit dieser Vergangenheit. Wer möchte, kann im Anschluss an die Vorführung ins Gespräch kommen: Über Gedanken zum Film, geteilte Erfahrungen und eigene Geschichten.

Eine Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

„Je n’avais que le néant – ‚Shoah‘ par Lanzmann“

Die Reihe „HINSCHAUEN – FilmRäume von DZNS & KoKi“ geht weiter mit dem neuen Themenblock: „Erzählen, dokumentieren, schweigen – über Zeitzeug*innenschaft“.
Den Auftakt macht dieser französische Dokumentarfilm über Claude Lanzmann und seinen Film „Shoah“ von 1985. Zwölf Jahre lang reiste Lanzmann durch Europa und die Welt, führte Interviews mit Überlebenden, Zeug*innen und Täter*innen des Holocaust. Regisseur Guillaume Ribot zeichnet in seiner Dokumentation die Entstehung des Films nach und würdigt Claude Lanzmanns Einsatz und Lebenswerk.

 

Wann
Di 17.02., 19:00

Wo
Kinosaal
Kommunales Kino Freiburg
Urachstraße 40
79102 Freiburg

Eintritt
8,00 € (normal) / 7,00 € (5er Karte) / 5,00 € (ermäßigt)

Der weiße Rabe – Max Mannheimer

Die Reihe „HINSCHAUEN – FilmRäume von DZNS & KoKi“ geht weiter: „Der weiße Rabe“ (2009) erzählt die Geschichte des Schriftstellers und Künstlers Max Mannheimer. Er wurde von den Nationalsozialist*innen als jüdisch verfolgt und überlebte unter anderem die Lager Auschwitz-Birkenau, Warschau und Dachau. Der Dokumentarfilm von Carolin Otto begleitet sein Engagement als Zeitzeuge und seine Auseinandersetzung mit seiner Verfolgungsgeschichte.

Der Film ist der zweite Termin des Themenblocks „Erzählen, dokumentieren, schweigen – über Zeitzeug*innenschaft“.

 

Wann
Do 12.03., 19:00

Wo
Kinosaal
Kommunales Kino Freiburg
Urachstraße 40
79102 Freiburg

Eintritt
8,00 € (normal) / 7,00 € (5er Karte) / 5,00 € (ermäßigt)

Vergangene Veranstaltungen dieser Reihe:

Das Vermächtnis der sieben Schachteln

Dory Sontheimer, geboren 1946 in Barcelona, entdeckte nach dem Tod ihrer Mutter auf dem Dachboden ihres Elternhauses sieben Schachteln mit Briefen, Fotos und Dokumenten. Darin stieß sie auf die ihr bis dahin unbekannte Geschichte ihrer Familie, die von den Nationalsozialist*innen als jüdisch verfolgt wurde. Die Recherche nach ihren Vorfahr*innen führte sie nach Freiburg – und dann nach Israel, Tschechien, Argentinien, Kanada und in die USA.
Anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ reist Dory Sontheimer zur Filmvorführung nach Freiburg und spricht über die Auseinandersetzung mit ihrer Familiengeschichte.

Wann
Mi 28.01., 18:00, zu Gast: Dory Sontheimer

Wo
Kinosaal
Kommunales Kino Freiburg
Urachstraße 40
79102 Freiburg

Eintritt
8,00 € (normal) / 7,00 € (5er Karte) / 5,00 € (ermäßigt)