Wenn die Kraniche ziehen

Feminists Insha’allah - La Révolution des Femmes | Feriel Ben Mahmoud | 2015

In der ehemaligen Sowjetunion gab es ein staatliches Kino, das phasenweise in der Langeweile von Propaganda und Konfektion verkam. Ende der 1950er Jahre aber blühte ein eigenständiges Filmschaffen auf, das im Rahmen der Staatsproduktion dank einem später als „Tauwetter“ bezeichneten kulturellen Klima entstand und zu kurzem, aber großem Format aufblühte. Das Paradebeispiel dieser Zeit und ein wegweisendes Stück Kino ist der Spielfilm „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michail Kalatosow. Visuell noch heute bestechend und legendär, gehört der Film zu jenen Werken, die sich überzeugend gegen den Krieg auflehnten und der einer der wenigen Welterfolge des sowjetischen Kinos der 50er Jahre war. 

1941. Frühsommer in Moskau. Boris und Veronika sind verliebt und glücklich. Bis in den frühen Morgen durchstreifen sie die Stadt, sie scherzen und sie necken sich, und über ihnen ziehen die Kraniche. Dann überfallen die Deutschen die Sowjetunion, und alles ändert sich. Boris geht als Freiwilliger an die Front, ein Abschied bleibt den Liebenden nicht. Als Veronika bei einem Luftangriff ihre Eltern verliert, nimmt Boris’ Familie sie bei sich auf…

Das andere Russland – Zeichen der Zukunft

Regie
Michail Kalatosow

Land | Jahr | Fassung | Länge
UdSSR | 1957 | OmU | 95 Min.

Wann
Fr 02.12., 19:30
Einführung: Neriman Bayram

Wo
Kinosaal
Kommunales Kino Freiburg
Urachstraße 40
79102 Freiburg

Eintritt
8,00 € (normal) / 7,00 € (5er Karte) / 5,00 € (ermäßigt)