VATERLAND
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs reisen der Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter Erika Mann (Sandra Hüller), Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin, durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar.
Anlässlich des Goethe-Jubiläums wird Thomas Mann auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze als moralische und literarische Instanz empfangen. Man erwartet von ihm Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung. Zwischen Wagner-Verehrern und literarisch gebildeten Generälen wird der Schriftsteller hofiert und zugleich angefeindet. Für Thomas Mann ist es die erste Rückkehr in seine Heimat seit seiner Flucht ins Exil. Doch die Reise wird nicht nur zu einer Begegnung mit dem Nachkriegsdeutschland, sondern auch zu einer Auseinandersetzung mit der eigenen Familie.
Nach IDA und COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE erzählt Paweł Pawlikowski in eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Bildern von einem Land am historischen Nullpunkt und von einer Familie, deren eigene Konflikte sich im Schatten der deutschen Nachkriegsgeschichte zuspitzen.
Eine Kooperation mit Polki Solidarnie – Polnische Frauen Solidarisch e.V.
Deutsche Nachkriegsgeschichte
Regie
Paweł Pawlikowski
Land, Jahr | Länge
Polen, D, It, F 2026 | 82 Min.
Wann
Mo 09.11., 19:00, Einführung: Aleksandra Pojda de Pérez
Mi 18.11., 21:00
Wo
Kinosaal
Kommunales Kino Freiburg
Urachstraße 40
79102 Freiburg
Eintritt
8,00 € (normal) / 7,00 € (5er Karte) / 5,00 € (ermäßigt) / Cineville