Abschied von Gestern
Der Film erzählt die Geschichte der 22-jährigen Anita G., die aus der DDR in die Bundesrepublik flieht, in der Hoffnung auf ein besseres, freieres Leben. Doch statt der erhofften Ankunft beginnt für die junge Frau, die als Kind jüdischer Eltern bereits Verfolgung erlebt hat, eine unstete Odyssee durch die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft. Der „Abschied von gestern“, den der Film formuliert, ist historisch keine leichte Sache, selbst wenn man an die „Stunde Null“ oder die „Gnade der späten Geburt“ glaubt. Der Film gewann den Silbernen Löwen und damit die erste Auszeichnung für einen deutschen Film seit Kriegsende 1945.
Vor dem Hauptfilm zeigen wir
Brutalität in Stein
Der Film untersucht den Zusammenhang zwischen der Architektur und der Ideologie des Nationalsozialismus. Gezeigt werden monumentale Bauwerke und Ruinen, insbesondere auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.
BRD, 1961 | 12 Min
Regie: Alexander Kluge und Peter Schamoni.
Retrospektive Alexander Kluge
Regie & Drehbuch
Alexander Kluge
Kamera
Edgar Reitz, Thomas Mauch
Land, Jahr | Länge
BRD, 1966 | 88 Min.
Wann
Di 02.06., 19:30, Begrüßung: Neriman Bayram, Einführung: Jörg Später
Wo
Kinosaal
Kommunales Kino Freiburg
Urachstraße 40
79102 Freiburg
Eintritt
8,00 € (normal) / 7,00 € (5er Karte) / 5,00 € (ermäßigt)