NO LAND’S SONG

Feminists Insha’allah - La Révolution des Femmes | Feriel Ben Mahmoud | 2015

Seit der islamischen Revolution von 1979 ist es Frauen im Iran verboten, öffentlich Solo zu singen – zumindest vor einem männlichen Publikum. Die iranische Komponistin Sara Najafi will diesen Umstand nicht mehr länger hinnehmen. Getrieben von der Idee ein Konzert mit weiblichem Sologesang aus dem Iran, Frankreich und Tunesien in Teheran auf die Beine zu stellen, lehnt sich die junge Frau mit viel Energie, nicht endender Willenskraft und ihrer Liebe zur Musik gegen die Sturheit eines Systems auf, ohne Rücksicht auf die eigene Sicherheit. Was als Kunst- und Musikprojekt beginnt entwickelt sich im Verlauf der Dokumentation zu einer lauten Aussage für die Rechte der Frauen. Inspiriert von iranischen Sängerinnen der vorrevolutionären Ära wie der legendären Mezzosopranistin Qamar nimmt Najafi den Kampf mit den religiösen Führern und dem obersten Kulturrat des Landes auf. Bei ihrer Odyssee durch verstaubte Köpfe und Amtsstuben wird Sara von ihrem Bruder, dem Regisseur Ayat Najafi (FOOTBALL UNDER COVER) begleitet, der das Himmelfahrtskommando der Schwester als Thema für seine Dokumentation wählte.

Iran – Die Freiheit ist weiblich

Regie und Buch
Ayat Najaf

Land | Jahr | Fassung | Länge
Deutschland, Frankreich, Iran | 2014 | OmeU | 91 Min.

Genre
Dokumentarfilm

Wann
Fr 04.11., 21:30
Sa 05.11., 21:30
So 06.11., 19:30

Wo
Kinosaal
Kommunales Kino Freiburg
Urachstraße 40
79102 Freiburg

Eintritt
8,00 € (normal) / 7,00 € (5er Karte) / 5,00 € (ermäßigt)