Pier Paolo Pasolini zum 100. Geburtstag

 

Feminists Insha’allah - La Révolution des Femmes | Feriel Ben Mahmoud | 2015

Der am 5. März 1922 geborene Dichter, Romancier und Regisseur Pier Paolo Pasolini gehört zu den wichtigsten Persönlichkeiten der italienischen Filmgeschichte. Er wuchs in Norditalien auf und war zunächst als Volksschullehrer tätig, Vorstädte und identifizierte sich stark mit den dort lebenden Menschen. Nach anfänglicher Erwerbslosigkeit schrieb er bevor er 1950 mit seiner Mutter nach Rom zog. Er knüpfte Kontakte zur Kunstszene in der Hauptstadt, erkundete die Romane, bevor er 1961 mit ACCATTONE seinen ersten Film drehte. In den folgenden vierzehn Jahren schuf Pasolini 22 Filme, von denen nicht wenige zu den Schlüsselwerken des Weltkinos zählen. Wir freuen uns sehr, mit Unterstützung des Archivs Cinecittà in Rom seine Filme in 35 mm-Kopien bis Ende des Jahres zeigen zu können.

Mamma Roma

 

Feminists Insha’allah - La Révolution des Femmes | Feriel Ben Mahmoud | 2015

Die Prostituierte Mamma Roma gibt ihr Metier auf, als ihr Zuhälter Carmine eine andere Frau heiratet. Sie holt ihren sechzehnjährigen Sohn Ettore zu sich, um ihm ein besseres Leben zu ermöglichen. Als Obst- und Gemüseverkäuferin hat Mamma Roma Erfolg und betreibt einen gut gehenden Stand auf dem Markt des Viertels. Nur ihr Sohn findet keine Arbeit. Mithilfe ihrer alten Kontakte versucht sie auf erpresserische Art, Ettore eine Anstellung zu verschaffen. Doch dann holt die Vergangenheit die beiden gnadenlos ein. Mit ihrer Hauptrolle in Pasolinis zweitem Spielfilm begeisterte Anna Magnani Publikum und Kritiker*innen, alle weiteren Rollen besetzte Pasolini mit Laien.

Regie
Pier Paolo Pasolini

Land, Jahr | Fassung | Länge

Italien 1961 | 35mm | OmeU | 105 Min.

Genre
Spielfilm

Wann
Fr 23.09., 20:30
Di 27.09., 20:30

Wo
Kinosaal
Kommunales Kino Freiburg
Urachstraße 40
79102 Freiburg