EXIL AUF DER LEINWAND - resonance SPURENSUCHE | Juni 2013

Hollywood diente als Fluchtpunkt für viele – durch den Nationalsozialismus – verfolgte Künstler: Schauspieler, Regisseure, Komponisten, Autoren aus Deutschland und den besetzten Ländern Europas trafen in Kalifornien auf Landsleute, die schon früher den Weg in die US-Filmindustrie gefunden hatten, damals noch als Gäste und nicht als Flüchtlinge.
Begleitend zur Dokumentation SHADOWS IN PARADISE und inspiriert von der diesjährigen Berlinale-Retrospektive "The Weimar Touch" zeigen wir zwei Filme von und mit zahlreichen Emigranten über die Lage in Europa.

VORTRAG & FILM: HANGMEN ALSO DIE - AUCH HENKER STERBEN

Regie: Fritz Lang | USA 1943
Im Rahmen eines Vortrages über die europäischen Emigranten in Hollywood zeigen wir AUCH HENKER STERBEN (USA 1943): Fritz Langs berühmten Anti-Nazi-Thriller nach einem Skript von Brecht mit der Musik von Hanns Eisler knüpft an (musikalische) Traditionen ... mehr >>>

SHADOWS IN PARADISE - HITLER'S EXILES IN HOLLYWOOD

Regie: Peter Rosen | USA 2008
Viele im Nationalsozialismus verfolgte Künstler suchten durch Flucht der existenziellen Bedrohung zu entkommen. Viele Dichter und Musiker, darunter auch Komponisten wie Hanns Eisler, Erich-Wolfgang Korngold, Arnold Schönberg, Ernst Toch und Kurt Weill, ... mehr >>>

CASABLANCA

Regie: Michael Curtiz | USA 1942
"Das berühmteste Abenteuermelodram der Kinogeschichte rückte 1942 ganz zentral die existentiellen Nöte der europäischen Emigranten ins Blickfeld: ihre Verfolgung durch die Nationalsozialisten, ihre Visa- und Sprachprobleme ("What watch?" "Ten watch." ... mehr >>>