HOMOPHOBIE IN UGANDA: CALL ME KUCHU | Oktober 2012

CALL ME KUCHU

Regie: Katherine Fairfax Wright & Malika Zouhali-Worrall | Kamera: Katherine Fairfax Wright | mit mit David Kato Kisule, Naome Ruzindana, Stosh Mugisha, Giles Muhame, John "Long Jones" Abdallah Wambere, Bishop Christopher Senyonjo u.a.
Uganda/USA 2012 | OmU | 90 Min.
Seit Jahren versuchen christlich-religiöse Gruppen in Uganda ein verschärftes Anti-Homosexualitäts-Gesetz durchzusetzen, das Haftstrafen für Homosexuelle und in „schweren Fällen“ sogar die Todesstrafe vorsieht. David Kato, Menschenrechtsaktivist und der erste offen schwul lebende Mann Ugandas, und seine Mitstreiter_innen versuchen, das mit allen Mitteln zu stoppen. CALL ME KUCHU dokumentiert ihren Kampf gegen die Hetze der Presse und der ugandische Regierung. Die brutale Ermordung Katos während der Dreharbeiten im Januar 2011 erschüttert die Gemeinschaft zutiefst und gibt dem Anliegen der Aktivisten eine noch stärkere, traurige Dringlichkeit. Nach weltweiten Protesten wird der Gesetzesentwurf vorläufig zurückgezogen, nur um ihn nach Abebben der Proteste im Februar 2012 erneut ins Parlament einzubringen. Der Ausgang der Debatte ist noch offen.