HörBAR | Esther Dischereit | „Nothing to Know but Coffee to Go“ | November 2011

HörBAR | Esther Dischereit | „Nothing to Know but Coffee to Go“

Regie: Robert Schoen | Buch: Esther Dischereit
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Vielleicht gewöhnt man sich an die indiskreten Sicherheitschecks in Zeiten des Terrors. Oder an den Krebs. Nur wohin fliehen, wo bleiben, wohin umziehen, wenn es überall unerträglich wird? Immer wieder diese komischen Familienfeiern, als ließe sich irgendwas klären zwischen variablen Seitensprüngen oder zwischen Ost und West. Was weiß man denn voneinander? „Nothing to Know but Coffee to Go“ (Regie: Robert Schoen) lautet Esther Dischereits beinahe werbetaugliche Kurzformel für das postmoderne Gefühlsnomadentum. Ihr Radiostück gleichen Namens präsentiert die Autorin selbst in der November-HörBAR.
Dischereit, geboren 1952 im hessischen Heppenheim, ist der Geheimtipp einer blühenden deutsch-jüdischen Literaturszene: Nach einer wild bewegten Phase politischer Aktivität hat sich die Wahlberlinerin zu einem veritablen schriftstellerischen Allround-Talent gemausert. Neben Erzählungen, Gedichten und einem „Entwicklungsroman in Fragmenten“ verfasst sie Hörspiele und Essays – bekannt wurde sie 1998 mit den „Übungen jüdisch zu sein“, in denen sie klug auslotet, wie man heutzutage „normal“ jüdisch leben kann, wenn doch im Holocaust alle Normalität abhanden gekommen ist. Es moderiert Jenny Warnecke.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg, Kommunalen Kinos Freiburg und SWR2.



| Do 10.11. | 20 Uhr | Kinosaal | Alter Wiehrebahnhof | Eintritt: 5/4 €