KOKI GOES SLOW CLUB | Dezember 2018

ZEIGEN WAS MAN LIEBT - KOKI GOES SLOW-CLUB

"AUSSER HAUS"

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„Ausser Haus“:
In Kooperation mit dem Slow-Club (Verein für notwendige kulturelle Massnahmen e.V.) zeigt das Koki in Freiburgs einschlägigen Nachtasyl für Club-Kultur und Tonkunst (in der Haslacherstrasse 25) ein Kurzfilm—Noir- Programm mit und über die ehemaligen Bohèmiens der sogenannte „Münchener Gruppe“, moderiert und zusammengestellt von Torsten Stegmann (Logomat Produktion Hamburg) und Guiseppe Gaglliano (KurzFilmAgentur, Hamburg)
mit anschließendem VJ & DJ-Programm. Mi., 5.12.20.00 Uhr / Eintritt: 7 Euro
ZEIGEN WAS MAN LIEBT
Filmemachen, leidenschaftlich, mit vollem Risiko: Die „Münchener Gruppe” machte sich in den Siebzigern daran, das deutsche Kino zu revolutionieren, mit wenig Budget und viel Experimentiergeist. Vehement kämpft Klaus Lemke gegen „Papas Staatskino“, das seiner Meinung nach nur Filme hervorbringt, die „wie Grabsteine“ seien. 1965 bildete er zusammen mit May Spils und Werner Enke die sogenannte »Münchner Gruppe«, zu der auch Nikolaus Schilling, Rudolf Thome und Max Zihlmann zählen. Enke dreht 1965 unter der Regie von Klaus Lemke den Kurzfilm Kleine Front (22’). Der Film erzielt als Vorfilm in den Kinos und auf Festivals große Aufmerksamkeit. May Spils dreht 1966 ihren ersten Kurzfilm, mit sich selbst in der Hauptrolle (Das Porträt). Noch im gleichen Jahr dreht sie mit Enke und sich selbst in den Hauptrollen den Kurzfilm Manöver (Produktion May Spils, 10’). Dieser Film brachte für Enke/Spils den Durchbruch zum Langfilm (Zur Sache Schätzchen, 1968). Klaus Lemke verkörpert als „König von Schwabing“ in Die Geschäftfreunde (16‘) von Martin Müller einmal mehr das Lebensgefühl der Münchner Bohème.