FINISSAGE DER AUSSTELLUNG: DIE ERDE IST IMMER NOCH EIN PARADIES | Juli 2018

Finissage der Ausstellung mit Live-Musik von Harald Kimmig am So 8.7. um 19:00.

Gezeigt werden Werke von Rosemarie Hübner (*1959 in Sinsheim) und Angela Fidilio (* 1947 Catania Italien). Zwei Frauen, zwei Geschichten, zwei Wege im Leben und in der Kunst.
Rosemarie Hübner zeigt uns mit markanten Farben und energischem Pinsel die Kräfte der Natur. Arglose Neugier, Lebensfreude und ein enormer Wunsch zu malen erscheinen in farbigen wundersamen Formen. In Angela Fidilios Werken kommt eine Beseeltheit der Naturphänomene ans Licht. Inmitten eleganter Geflechte und kleinteiliger Farbfelder tauchen Wesen auf. Eine Wiederverzauberung der Welt mit starker expressiver Kraft. Beide Künstlerinnen sind durch gute Begegnungen zur künstlerischen Arbeit gekommen. Beide malen unermüdlich. In Kooperation mit der Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V. und der Richard-Mittermaier-Schule.

DIE STIMME DES MONDES

LA VOCE DELLA LUNA

Italien/Frankreich 1990 | OmU | 120 Min.
Der schmächtige Ivo Salvini (Roberto Benigni) lebt in einer Welt aus Träumen, Erinnerungen und zärtlichen Hoffnungen. Er spürt geheimnisvollen Stimmen nach, die aus der Tiefe von Brunnen kommen oder vom Spiegelbild des Mondes im Wasser. Verliebt ist er in die schöne Aldina, auch wenn sie von dem närrischen Träumer nichts wissen will. Zu ihm gesellt sich ein Häuflein der Wirklichkeit Entrückter, die in einer lärmenden hektischen Welt dem Wesen der Dinge und dem Ursprung des Lebens auf den Grund gehen wollen. Ab und zu trifft Ivo auf einem Hausdach den armen Nes-tore, der von seiner liebestollen Frau Marisa verlassen wurde. Mehr und mehr fühlt er sich auch dem vereinsamten Expräfekten Gonella verbunden, der überzeugt ist, einem Komplott der Menschen gegen die Menschheit auf der Spur zu sein.
Fellinis komplexer Film, wie gewohnt von barocker Bilderfülle, beeindruckt auch durch seinen Erzählduktus und den Einsatz von Musik. Ein Meisterwerk des großen italienischen Regisseurs, das man erlebt haben muss. Wie sagt Roberto Benigni am Ende des Films »Wenn wir alle nur ein bisschen stiller wären: Vielleicht könnten wir dann etwas verstehen«.