Au Revoir Thomas Welke | Februar 2018

Mit Thomas Welke verabschiedete sich zum Jahreswechsel ein Stück Urgestein des Alten Wiehrebahnhofs in den Ruhestand. Sein Wunschfilm Billy Elliot – I Will Dance feiert die gesellschaftsverändernde Kraft der Kunst und entspricht darin ganz seinem Anliegen und seinem langjährigen Wirken. Thomas engagierte sich mit Herzblut, ästhetischer und politischer Sensibilität für Kunst und Kultur – zum größten Teil ehrenamtlich. Sein Lebenslauf gibt einen Einblick in das (sub)kulturelle Leben Freiburgs seit den späten 70er Jahren. 1978 trat er der freien künstlergruppe (fkf) bei, die in Freiburg vielfältige Veranstaltungen (Ausstellungen, Musik, Kabarett, Malkurse etc.) organisierte und von 1981 bis 2002 im Alten Wiehrebahnhof ihren Sitz hatte. 1985 war er Mitbegründer des Cafés, danach in verschiedensten Funktionen aktiv: als Vorstandsmitglied der fkf, als Geschäftsführer und Buchhalter des Cafés und als Café-Mitarbeiter. Im Haus wie hinter dem Tresen sorgte der Geisteswissenschaftler und Jazzliebhaber für anregende Gespräche und gute Musik. Wir sagen Danke und au revoir!
(Neriman Bayram und das gesamte Team des Alten Wiehrebahnhofs)
Wir laden alle herzlich zu Billy Elliot und anschließendem Umtrunk ein!

BILLY ELLIOT - I WILL DANCE

Regie: Stephen Daldry | mit Mit Jamie Bell, Jean Heywood, Gary Lewis
GB 2000 | OmU | 110 Min.
Der Junge Billy Elliot wächst in einfachen Verhältnissen Anfang der 1980er Jahre in der nordenglischen Arbeiterstadt Durham auf. Es sind die Jahre der restriktiven »Thatcher-Ära«, sein Vater und sein Bruder arbeiten im gleichen Kohlebergwerk. Nun steht das Bergwerk vor der Schliessung, und die Stimmung zu Hause ist noch schlechter, als sie es seit dem Tod von Billys Mutter ohnehin schon war. Um ihn auf das harte Leben vorzubereiten, schickt ihn sein Vater in den Boxunterricht. Doch der Elfjährige ist mehr am Ballettunterricht von Mrs Wilkinson interessiert, der gleich nebenan stattfindet. Diese erkennt Billys Talent und nimmt ihn unter ihre Fittiche. Doch bis Billy zu seiner Begabung stehen kann und auch seine Familie davon überzeugt hat, dass Tanzen nicht nur etwas für Mädchen und Schwule ist, muss er noch manche Hürde überwinden.
Der Theaterregisseur Stephen Daldry landete mit seinem ersten Spielfilm gleich einen Großerfolg. Billy Elliot lebt von der Spannung zwischen dem beinharten Bergarbeitermilieu und Billys Wunsch nach einem Leben für die Kunst. Und weil sie sich dort oben im Norden lieber die Zunge abbeissen, als Gefühle zu zeigen, kann Daldry diese hochemotionale Geschichte erzählen, ohne je ins Rührselige zu kippen. Ein wunderbarer Film über einen Jungen, der allen Erwartungen zum Trotz lernt, seinen eigenen Weg zu gehen.

Mit Thomas Welke verabschiedete sich zum Jahreswechsel ein Stück Urgestein des Alten Wiehrebahnhofs in den Ruhestand. Sein Wunschfilm Billy Elliot – I Will Dance feiert die gesellschaftsverändernde Kraft der Kunst und entspricht darin ganz seinem Anliegen und seinem langjährigen Wirken.
Thomas engagierte sich mit Herzblut, ästhetischer und politischer Sensibilität für Kunst und Kultur – zum größten Teil ehrenamtlich. Sein Lebenslauf gibt einen Einblick in das (sub)kulturelle Leben Freiburgs seit den späten 70er Jahren. 1978 trat er der freien künstlergruppe (fkf) bei, die in Freiburg vielfältige Veranstaltungen (Ausstellungen, Musik, Kabarett, Malkurse etc.) organisierte und von 1981 bis 2002 im Alten Wiehrebahnhof ihren Sitz hatte. 1985 war er Mitbegründer des Cafés, danach in verschiedensten Funktionen aktiv: als Vorstandsmitglied der fkf, als Geschäftsführer und Buchhalter des Cafés und als Café-Mitarbeiter. Im Haus wie hinter dem Tresen sorgte der Geisteswissenschaftler und Jazzliebhaber für anregende Gespräche und gute Musik.
Wir sagen Danke und au revoir! (Neriman Bayram und das gesamte Team des Alten Wiehrebahnhofs)