GLÜCKES SCHMIED | Oktober 2017

GLÜCKES SCHMIED von Cristina Ohlmer

Eine Filmperformance (Erstaufführung) als Rauminszenierung

„Papierkleider sind in China normalerweise für Tote bestimmt. In Asien werden sie gekauft, um sie zu als Opfergabe zu verbrennen und über den Weg des Feuers und der Luft den Verstorbenen zu überbringen. In Taiwan habe ich ein Set Papierkleider gekauft und nach Europa geschickt. Die Kleider sind so geschaffen, dass ein schmaler Mensch sie anziehen könnte. Und wenn man das Feuer nicht zündet? Das deutsche Sprichwort Jeder ist seines Glückes Schmied ist damit titelgebend für eine Umkehrung der Perspektive auf den immer noch lebendigen Brauch des asiatischen Volksglaubens.“ (Cristina Ohlmer)
In Kooperation mit dem Museum für Natur und Mensch und mit freundlicher Unterstützung vom Kulturamt Freiburg.