Die umstrittene Transición - Spanische Filme der 1970er Jahre | Dezember 2016

Nach dem Tod von Franco neigt sich in Spanien die Zeit der politischen Verfolgungen und gesellschaftlichen Tabus dem Ende zu. 1977 wird die staatliche Zensur aufgehoben und die filmische Darstellung der vielfältigen oppositionellen Bewegungen und des „anderen“, untergetauchten Spaniens wird möglich. Drei dieser linken, systemkritischen und ästhetisch subversiven Filme aus der damaligen Zeit widmet sich die diese Reihe.

TOQUE DE QUEDA - Sperrstunde

Regie: Iñaki Nuñez | Spanien 1978
Eine Spielfilm über die tödlichen Repressionen der Franco-Dikatur. Ausgehend von den Hinrichtungen der Mitglieder der Frente Revolucionario Antifascista y Patriota im Sommer 1975 inszeniert der Film die Geschichte der Mutter und Widerstandskämpferin Marta. ... mehr >>>

OCAÑA - RETRAT INTERMITTENT - Ocaña - das unterbrochene Portrait

| Spanien 1978
Die ›Ramblas‹ in Barcelona, das sind Homosexuelle, Transvestiten, Prostituierte, Zuhälter u.a. Marginalisierte. Ihr bis dato verschwiegenes Leben wird zum Sujet dieses Porträts des Malers José Pérez Ocaña. Wie etwa drei Millionen andere Migranten ist ... mehr >>>

LA VIEJA MEMORIA - Alte Erinnerungen

Regie: Jaime Camino | Spanien 1978
Kurz nach dem Tod Francos unternimmt Jaime Camino mit seiner bahnbrechenden Dokumentation die Rekonstruktion der Ereignisse in Spanien von 1931 bis 1939. In historischen Filmaufnahmen und zeitgenössischen Interviews mit Protagonisten beider Seiten, etwa mit ... mehr >>>