Demokratische Bildung im Gespräch | März 2016

FFREISTUNDE

DOING NOTHING ALL DAY

Regie: Margarete Hentze
D 2015 | 65 Min.
Der partizipative Dokumentarfilm FREISTUNDE geht von der Prämisse aus, dass Menschen am effektivsten und nachhaltigsten in aktiven Prozessen lernen, die etwas mit dem eigenen Leben zu tun haben.
Unter diesem Blickwinkel nimmt er staatliche und private Schulen unter die Lupe, die selbstbestimmtes Lernen auf der Basis demokratischer Schulstrukturen fördern. Jeder Ansatz ist wertvoll und soll ermutigen neue Wege des Lernens zu wagen. Einige Schulen bezeichnen sich als demokratische Schulen, weil in ihren Gremien alle Mitglieder gleiches Stimmrecht haben und die Schüler ihre Lernbegleiter, ihre Kurse und ihren Stundenplan selbst wählen.
Die Behauptung, dass Kinder an solchen Schulen nichts lernen, ist weit verbreitet:
Doing Nothing All Day – handelt es sich bei dieser Sorge um ein Vorurteil, oder entspricht es doch der Realität? Der kritische und differenzierte Blick der Protagonistin soll helfen, diese Frage zu beantworten.
FREISTUNDE zeigt die Recherchereise einer jungen Mutter auf der Suche nach der idealen Schule für ihren Sohn. Dabei entdeckt sie die Ursprünge demokratischer Schulen im 19.Jahrhundert und reist zu Schulen in Israel, England und Deutschland, darunter auch der Kapriole in Freiburg.