Kultur - Transfer - Dialog. Russische Kulturtage Freiburg 2019

Raskolnikow

Reihe: Kultur - Transfer - Dialog. Russische Kulturtage Freiburg 2019
Regie: Robert Wiene | Buch: Drama nach Motiven von Fjodor M. Dostojewskis "Schuld und Sühne" | mit: Gregori Chmara, Elisabeta Skulskaja
Deutschland 1923 | NL / dt. Zwischen Titel | 138 Min.
Der mittelose Student Raskolnikow ermordet aus Habgier die Pfandleiherin Aljona sowie deren zufällig hinzukommende Schwester. Als er sich später in die junge Sonja verliebt, gesteht er ihr schließlich von Gewissensbissen geplagt die Tat. Nachdem die Justiz wider Erwarten einen anderen des Verbrechens für schuldig befindet, lässt sich Raskolnikow von Sonja überzeugen, und er bekennt sich öffentlich zu seiner Schuld.
In Zusammenarbeit mit dem Moskauer Künstlertheater schuf der Caligari-Regisseur Robert Wiene 1923 - im Geburtsjahr Swetlana Geiers, der renommierten Freiburger Dostojewskij-Übersetzerin - ein filmisches Meisterwerk, mit dem er, entgegen des Verdikts Lotte Eisners – neben Lang, Murnau und Pabst - zu den bedeutendsten Regisseuren der Weimarer Republik zu zählen ist.

In Zusammenarbeit mit Museum für Neue Kunst . Einführung: Dr. Franz Leithold, Universität Freiburg, Begrüßung: Monika Charkowska (Museum für Neue Kunst, Freiburg)