Der Warschauer Aufstand 1944

KONSPIRANTINNEN

Reihe: Der Warschauer Aufstand 1944
Regie: Paul Meyer
Deutschland 2006 | OF | 90 Min.
12. April 1945. Westfront. Polnische Soldaten stoßen im Emsland auf ein Kriegsgefangenenlager. Zu ihrer großen Überraschung entdecken sie 1.726 – zumeist jüngere – Frauen: Polinnen. Ihre Vorgeschichte: Sie kommen aus dem nationalpolnischen Warschauer Aufstand vom Spätsommer 1944 . Im Kapitulationsvertrag vereinbarte man: Die Frauen sind (wie die Männer) Kriegsgefangene im Sinne der Genfer Konvention. Der Widerstand der Polen war nie auf militärische Aktionen beschränkt. Dementsprechend hoch war der Frauenanteil: Frauen arbeiten konspirativ als Lehrerinnen und Schülerinnen im höheren Bildungswesen, das von den Deutschen 1939 verboten wurde. Sie waren Kuriere, Sanitäterinnen, Attentäterinnen und Partisaninnen.
KONSPIRANTINNEN erzählt konsequent aus der Perspektive des weiblichen Widerstands gegen die Besatzer: die Lebenswelt einer ganzen Generation polnischer Frauen zwischen 1939 und 1945. Ihre Erzählungen werden mit unbekanntem Archivmaterial illustriert.

In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Ost-Europäische Geschichte der Universiät Freiburg.