FAMILIA SUMERGIDA - DIE UNTERGEGANGENE FAMILIE


Das Leben der dreifachen Mutter Marcela (Mercedes Morán) ändert sich gewaltig, als ihre Schwester Rina plötzlich stirbt. Während sie die Wohnung von Rina auflöst, befördert sie mit den alten Fotos und Briefen zahlreiche Erinnerungen zu Tage. Ihr Alltag wirkt auf einmal fremd und eigenartig und sie beginnt, sich von ihrer Familie zurückzuziehen. Dafür tritt sie in einen Dialog mit den Gespenstern der Vergangenheit: Längst verstorbene Verwandte, Tanten und Onkel, tauchen in Marcelas Wohnzimmer auf. In der Trauer verschwinden die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität. In Nacho, einem Freund ihrer Tochter, der ihr bei der Wohnungsauflösung hilft, findet sie einen Gefährten, bei dem sie unbeschwert sein und dem sie sich mitteilen kann.

Der Debütfilm von María Alché feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb Cineasti del presente 2018 in Locarno.