MIO, MEIN MIO

Regie: Vladimir Grammatikov
Schweden 1987 | DF | 99 Min.
Vorlage für diese erste skandinavisch-sowjetische Koproduktion ist das weniger bekannte Buch Mio, mein Mio von Astrid Lindgren, das über 30 Jahre unverfilmt blieb. Erzählt wird die Geschichte des neunjährigen Bosse, der bei lieblosen Pflegeeltern in Stockholm aufwächst und sich nach seinem Vater sehnt. Eines Tages erhält er einen Zauberapfel mit der geheimnisvollen Botschaft "An den König im Land der Ferne". Und damit beginnen die phantastischen Abenteuer. Bosse befreit einen Geist aus der Flasche, der ihn mitnimmt in das Land jenseits des Weltalls. Dort wird der Junge vom Herrscher liebevoll gegrüßt mit den Worten "Mio, mein Mio" - und Bosse erkennt in ihm seinen Vater. Doch das Glück ist bedroht: Auf Mio wartet die schwere Aufgabe, den grausamen Ritter Kato im "Land Außerhalb" zu besiegen, ein Kampf auf Leben und Tod, den er zusammen mit seinem neuen Freund Jum-Jum besteht.

Die phantastische Geschichte enthält eine Vielfalt märchenhafter Gleichnisse und spannender Abenteuer. Sie ist ein interessantes und sehenswertes Beispiel einer internationalen Astrid-Lindgren-Verfilmung, bei der die Autorin entgegen ihren bisherigen Gepflogenheiten nicht das Drehbuch geschrieben hat.