MAXIMALER MINIMALISMUS - Eine Filmreihe über Deborah Stratman


Deborah Stratman ist eine US-amerikanische Künstlerin und Regisseurin aus Chicago, Illinois. Ihre Werke — seien es Dokumentarfilme, experimentelle Arbeiten oder Essays — mögen keine klar definierten Orte oder Figuren. Sie nehmen die Zuschauer*innen mit auf Reisen und setzen sie an einem Ort ab, an dem diese mit Herausforderungen und Problembewältigungen konfrontiert werden.
In der Suche, die der Film darstellt, benutzt Stratman verschiedene Quellen, verschiedene Erzählweisen und damit auch verschiedenes Material: Film- und Videomaterial. Stratman arbeitet mit Heterogenität, mit Reibung in allen Prozessen ihrer hybriden Projekte. Innerhalb des gleichen Films treffen sich immer wieder gegensätzliche Genres und Kameraeinstellungen.
Ihre Arbeiten sind oft sehr mit der umgebenden politischen oder sozialen Welt verbunden. Sie stellt sie in Frage und in Verbindung mit der Geschichte von Illinois, den USA oder anderen Regionen der Welt. Dadurch kommen Themen wie Macht, Kontrolle und Glaube immer wieder vor, während Motive wie Wissenschaft und Landschaft in ihrer Kunst allgegenwärtig sind. Diese erstrecken sich über ihre ganze Karriere sowohl auf der Bild- wie auch auf der Tonebene.
In diesem Herbst touren Stratmans Filme durch deutschsprachige Länder. Nach Berlin und Frankfurt sind sie in Wien und hier in Freiburg zu sehen.

In Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum und dem Arsenal - Institut für Film und Videokunst

Zusammengestellt von Louise Burkart