Mittwochskino

Algo mío – Argentiniens geraubte Kinder

Reihe: Mittwochskino
Regie: Jenny Hellmann und Regina Mennig
Deutschland 2016 | OmU | 93 Min.
30 Jahre nach dem Ende der argentinischen Diktatur tauchen immer noch Opfer auf: Kinder damals Verfolgter, welche in Familien von Militärs aufwuchsen und nun ihre wahre Identität entdecken. Am Beispiel von Hilario und Catalina werden Schicksale geraubter Kinder aufgezeigt und ihre Schwierigkeit, ein neues Leben aufzunehmen.
Hilario und Catalina, gehören zu den jüngsten und wehrlosesten Opfern der argentinischen Militärdiktatur. Beide wurden als Babys geraubt, sollten nicht mit der Gesinnung ihrer leiblichen Eltern groß werden. Mit dieser Erkenntnis schlagen Catalina und Hilario komplett entgegengesetzte Wege ein: Während Catalina als Mitklägerin im Gerichtsprozess gegen ihre Zieheltern auftritt, verteidigt Hilario seine "Eltern des Herzens" vor den Richtern unter Tränen. Die Regisseurinnen Jenny Hellmann und Regina Mennig, haben Hilario und Catalina über zwei Jahre begleitet - im Gerichtsprozess gegen die Zieheltern, im Ringen mit einer grausamen Vergangenheit, auf der Suche nach einer unbeschwerten Zukunft.
Veranstalter*innen: Eine Welt Forum Freiburg im Rahmen des Eine Welt- Promotor*innen-Programm Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Kommunalen Kino Freiburg. Der Filmabend ist Teil des „Entwicklungspolitischen Filmherbst 2017 Baden Württemberg“, einer landesweiten Veranstaltungsreihe, initiiert und durchgeführt von: Bildung trifft Entwicklung, DEAB, engagement global mit Mitteln des BMZ, EZEF.