KINO-REVOLUTION.

PANZERKREUZER POTJOMKIN

Bronenosec Potemkin

Reihe: KINO-REVOLUTION.
Regie: Sergej Eisenstein
UdSSR/D 1925/1930 | DF | 48 Min.
Kino-Revolution.
Helden, Feinde und Satire im frühen sowjetischen Film
Mit Begleitausstellung »Immer voran! Filmplakate der Russischen Avantgarde«
27.10. – 23.11.2017

Im Rahmen der Russischen Kulturtage 2017 / »Spurensuche: 100 Jahre Russische Revolution«
In Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte, Prof. Dr. Dietmar Neutatz, und dem DFG-Sonderforschungsbereich 948 „Helden, Heroisierungen, Heroismen“. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

Die Filmreihe demonstriert die künstlerische Innovationskraft, Suggestivität und internationale Ausstrahlung des frühen sowjetischen Films. Einführende Vorträge durch Historiker/innen und Filmfachleute, verbunden mit Diskussionen, werden die künstlerische Bedeutung der Werke erläutern, daneben aber auch die Filme in die politischen Kontexte ihrer jeweiligen Entstehungszeit einordnen.
Fünf Stummfilme des Programms werden mit Live-Musik präsentiert. Gezeigt werden seltene 35mm-Archiv-Kopien sowie aktuelle digitale Restaurierungen aus dem Österreichischen Filmmuseum (Wien), der Deutschen Kinemathek (Berlin), dem Filmmuseum München und der Kinemathek Hamburg.
Unter dem Titel »Immer voran!“ begleitet eine umfangreiche Ausstellung großformatiger russischer Filmplakate die »Kino-Revolution« in der Galerie im Alten Wiehrebahnhof.

PANZERKREUZER POTJOMKIN
Eisensteins Film über Eisenstein die Ereignisse im Hafen von Odessa wähend der ersten, gescheiterten Revolution von 1905. Mit Panzerkreuzer Potemkin nahm der neue sowjetische Film seinen Platz im Weltkino ein. Eisensteins brillante Montage, sein Sinn für grafische Bilder, Kontrast und Wiederholung, virtuose Zeitraffung oder -dehnung und die schockhafte Kollision von Bildern, unterläuft die übliche glatte Illusion von Realität. Erstmals ist hier der kürzlich aufgefundene originale Soundtrack des Films von 1930 mit der berühmten, sehr aggressiven und von Adorno und Eisler als »non-commercial« höchst gelobten Musik von Edmund Meisel zu hören.
Freitag, 27.10., 18.00 Uhr, Galerie im Alten Wiehrebahnhof: Ausstellungseröffnung und Vorstellung des Filmprogramms.
– Im Kinosaal/Galerie: 19:30Uhr Eröffnungsvortrag von Dr. Alexander Schwarz (München): »Utopien und Realitäten – Film und Revolution«.
20:00 Uhr Filmvorführung: »Panzerkreuzer Potjomkin«. Einführung und Moderation: Thomas Tode (Hamburg)