Mitelalter im populären Film - Fritz Langs Nibelungen

DIE NIBELUNGEN

Reihe: Mitelalter im populären Film - Fritz Langs Nibelungen
Regie: Fritz Lang
D 1922-1924 | 250 Min.
Fritz Langs zweiteiliger Monumentalfilm aus den Jahren 1922-1924 galt zu seiner Zeit als teuerster und aufwändigster Film Deutschlands. Die Tricktechnik, die dafür genutzt wurde, war bahnbrechend. Die jetzt zu sehende restaurierte Fassung wurde 2010 an der Deutschen Oper in Berlin uraufgeführt.
Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung hatte das Werk mit Musik von Gottfried Huppertz mühevoll restauriert. Der Film wurde im historischen Verfahren viragiert, so dass er nun – mit Ausnahme einer Traumsequenz in Blau – im ursprünglichen orangefarbenen Ton zu erleben ist. Erstmals ist auch zu sehen, dass Kriemhild weder einen Liebestod stirbt – wie Brunhild an der Leiche von Siegfried – und auch nicht an Erschöpfung nach vollbrachter Rache an Hagen, sondern am Schwerthieb eines Gefolgsmanns von König Etzel.

Im Rahmen des Seminars »Das Mittelalter im populären Film« an der Universität Freiburg zeigt das Kommunale Kino gemeinsam mit Studierenden der Mediävistik und der Medienkulturwissenschaft in einer langen Nacht das fast 5-stündige Heldenepos in zwei Teilen.