Ausstellung und Film

Ausstellungseröffnung mit Bildern von Elisabeth Furrer

Reihe: Ausstellung und Film


Ausstellung mit Bildern von Elisabeth Furrer vom 12.01. – 21.01.2017

In der Galerie zeigen wir bis zum 21. Januar die eine Auswahl an Bildern von Elisabeth Furrer (der Schwester Annina Furrers), die diese in den Monaten vor ihrem Tod gemalt hat. Es wird das erste Mal sein, dass die Bilder ausgestellt werden. Hierzu die NZZ:
»Dabei sind die auf der Bildebene eindrücklichsten Momente des Films bezeichnenderweise die schlichten Aufnahmen von Zeichnungen und Aquarellen, die Elisabeth Furrer in den Wochen vor ihrem Suizid anfertigte und die mehr als alles andere einen Einblick geben in das Seelenleben eines Menschen, der einen unbegreiflichen Schritt zu tun bereit ist.«

zu Gast: Regisseurin und Schwester der Künstlerin Annina Furrer

im Anschluss um 19:30 Uhr: FILMVORFÜHRUNG

DEM HIMMEL ZU NAH
Dem Himmel zu nah erzählt die Geschichte einer lebensbejahenden Frau, die ihrer Ohnmacht in diesem tragischen Familienschicksal einen Film entgegenstellt. Mit der Kamera begibt sich die Autorin auf Spurensuche durch ihre bewegte Familiengeschichte. Was hat ihren Bruder und Jahre zuvor ihre Schwester dazu getrieben, sich das Leben zu nehmen? Auf den ersten Blick waren beide gut eingebettet in eine glückliche Familie mit fürsorglichen Eltern. Es fehlte weder an Geld noch an Verständnis oder Liebe. Doch ab wann rieselte der Sand ins scheinbar intakte Familiengetriebe? Inwiefern waren ihre Geschwister anders als sie selbst? Weniger stark? Sensibler? Unsicherer? Warum konnte sie ihre Geschwister nicht »retten«? Und wie weit kann es Angehörigen überhaupt gelingen, ihre Liebsten in schweren Zeiten zu unterstützen, ihnen beizustehen, zu helfen? Die Autorin findet keine einfachen Antworten, vielmehr Vermutungen, Erinnerungen und eine Palette von Möglichkeiten. Ruhig und sensibel wirft Dem Himmel zu nah existenzielle Fragen auf – und stellt dem Tod das Leben und die Liebe entgegen.