Schulkino: Zukunft der Erinnerung

THERESIENSTADT SIEHT AUS WIE EIN KURORT &

THERESIENSTADT. EIN DOKUMENTARFILM AUS DEM JÜDISCHEN SIEDLUNGSGEBIET

Reihe: Schulkino: Zukunft der Erinnerung

D / Österreich 1944/ 1997 |
THERESIENSTADT SIEHT AUS WIE EIN KURORT
Die unter Kaiser Joseph II. Ende des 18. Jhs. Errichtete Festungsstadt an der Eger war zwischen 1941 und 1945 Sammel- und Durchgangslager für mehr als 140.000 Juden. Das von den Nazis als „jüdische Siedlung unter Selbstverwaltung“ oder „Altersghetto“ für privilegierte, meist ältere Juden ausgewiesene Lager war jedoch für die meisten nur Transitstation u.a. in das Vernichtungslager Auschwitz. Die Dokumentation enthält Originalmaterial aus dem Propagandafilm DER FÜHRER SCHENKT DEN JUDEN EINE STADT.
_Österreich 1997 / 48 Min. / FSK 18 / Regie: Nadja Seelich, Bernd Neuburger

THERESIENSTADT. EIN DOKUMENTARFILM AUS DEM JÜDISCHEN SIEDLUNGSGEBIET
"Theresienstadt", auch bekannt unter dem Titel "Der Führer schenkt den Juden eine Stadt", ist einer der perfidesten NS-Propagandafilme. Der Film entwirft ein idyllisches Bild des "Prominenten-KZ" Theresienstadt: Die Inhaftierten, in ziviler Kleidung, sind bei Arbeit, Sport, Erholung und diversen Kulturveranstaltungen zu sehen und scheinen ein angenehmes Leben "unter sich" zu führen.
_Deutschland 1944
25.01.2017, 10:00 zu Gast: Jörg Später