NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute

NS-EUTHANASIE UND AUSGRENZUNG HEUTE

" Über Mutter wird nicht gesprochen…."

Reihe: NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute

Deutschland 2015 | 55 Min.
Anlässlich der Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“ im Augustiner Museum () wird auf vielfachen Wunsch auch noch einmal die Ausstellung „Über Mutter wird nicht gesprochen…“ zu den Euthanasie-Morden während der Nazizeit in Freiburg gezeigt – diesmal ergänzt mit einem umfangreichen Beiprogramm. (27. 11. - 18. 12. 16 ) Die Ausstellung zeichnet auf großformatigen Bild/Texttafeln Biographien nach, zeigt individuelle Schicksalswege auf und informiert über Freiburger Einrichtungen, die mit der Nazi-Euthanasie in Verbindung stehen. Der zur Ausstellung entstandene Dokumentarfilm begibt sich als virtuelle Stadtführung zu den Orten der NS-Verbrechen und des Gedenkens an seine Opfer. Weitere Dokumentarfilme zur Aussonderung geistig und körperlich gehandicapter Menschen (Der Pannwitzblick, 1991), aber auch aktuelle Spielfilme zu der systematischen Euthanasie im Sinne der Nazi-Ideologie (Nebel im August, 2016) begleiten jeweils sonntags im Dezember die Ausstellung und laden in anschließenden Filmgesprächen in Kooperation mit der Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V. und Stolpersteininitiative zu Publikumsgesprächen ein.

Über Mutter wird nicht gesprochen…
Virtuelle Stadtführung zu Orten der NS-Euthanasie und zu Orten des Gedenkens.
D 2015, Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V. / Club 55 , 55 Min.
Ab 1933 wurden psychisch kranke und behinderte Menschen zwangssterilisiert und systematisch ermordet. Der Film handelt von diesem Kapitel der Psychiatriegeschichte. Film, Buch und Ausstellung wurden wesentlich von psychiatrieerfahrenen Menschen initiiert und konzipiert. Es geht um die
Erinnerung an die Geschehnisse vor Ort und an die Menschen, die ermordet wurden: so werden hier Geschichten von Menschen erzählt, die in Freiburg aufgewachsen sind, dort gelebt haben, aber nicht mehr bleiben durften, mehr noch: denen das Recht auf Leben abgesprochen wurde.
27.11. 17:30 Uhr – Eröffnung mit Gästen im Kinosaal (Galerie ab 17:00 Uhr geöffnet)
Es spricht zur Begrüßung Herr Ulrich von Kirchbach – Kulturbürgermeister der Stadt Freiburg. Im Anschluss an die Filmvorführung (Moderation: Andreas Meckel) laden wir zu einem get together mit Erfrischungen in die Galerie ein.

Ausstellungsdauer: Galerie im Alten Wiehrebahnhof vom 28.11. - 18.12. 2016
Ausstellungsöffnungszeiten: Mo-So 14.00 – 18.00; Sa ab 10.00 (14.12. + 16.12. geschlossen )