Mittwochskino - SISTERS IN AFRICAN CINEMA

KURZFILMPROGRAMM SISTERS IN AFRICAN CINEMA

Reihe: Mittwochskino - SISTERS IN AFRICAN CINEMA
Regie: verschiedene Regiseurinnen
Im Rahmen des Projektes Sisters in African Cinema wurden neben den Langfilmformaten auch eine Reihe an Kurzfilmen ausgewählt. Vier dieser Produktionen bilden das Programm, das wir hier in Freiburg zeigen, und das in konzentrierter Form Schlaglichter auf verschiedene Erzählstile, Sichtweisen und auch künstlerisch-formale Ansätze wirft.

AYA WAL BAHR (AYA GOES TO THE BEACH)
Fernsehen und sich in Träumereien vom Meer verlieren – das ist die einzige Unterhaltung für das 10-jährige Hausmädchen Aya. Gemeinsam mit ihrer an den Rollstuhl gefesselten Nachbarin sucht sie nach einem Weg, ihre Träume wahr werden zu lassen.
_ Marokko 2015 / Regie: Maryam Touzani / OmU / 19 Min. //

LE PARK
Eine Kamera fährt langsam durch die Kulisse eines stillgelegten Vergnügungsparks in Casablanca und porträtiert eine Gruppe Jugendlicher in eingefrorenen Posen. Eine ruhige Reflexion über den Einfluss sozialer Medien auf die Identität ihrer Nutzer. (Ausgezeichnet mit dem Dialogpreis des Auswärtigen Amtes beim European Media Arts Festival 2016)
_ Marokko/Frankreich 2015 / Regie: Randa Maroufi / OmU / 16 Min. //

MAMAN(S)
Die kleine Aida lebt mit ihrer Familie in einem Pariser Vorort. Als ihr Vater von einer Reise aus dem Senegal zurückkehrt und eine zweite Frau samt Baby mitbringt, muss das Mädchen plötzlich mit zwei Mamas zurechtkommen. (Eingeladen zu mehr als 20 internationalen Festivals – darunter Sundance und Oberhausen. Großer Preis der Jury beim Festival Contis 2015)
_ Frankreich/Senegal 2015 / Regie: Maimouna Doucouré / OmU / 21 Min. //

SOEUR OYO
Im kolonialen Kongo der 1950er Jahre besucht die 10-jährige Godelive eine katholische Nonnenschule, die einzige weiterführende Ausbildungsstätte für einheimische Mädchen. Aber die strikt westliche Erziehung kollidiert mit den Erinnerungen des Mädchens an die Traditionen ihrer Großmutter.