ZUR RETTUNG DER POPKULTUR 3 _ MUSIKVIDEOS

Regie: verschiedene RegieseurInnen
62 Min.
Mit der dritten Ausgabe ihrer Edition „Zur Rettung der Popkultur“ setzen die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen und das Goethe-Institut nun ihre (inoffizielle) Geschichte des deutschen Musikvideos seit 1999 fort. 18 ausgewählte Clips aus den Festivaljahrgängen 2008 bis 2015, allesamt Kandidaten oder Preisträger des Oberhausener MuVi-Preises für das beste deutsche Musikvideo, bringen den Überblick über die Qualität und Vielfalt des experimentellen Musikvideos nun auf den neuesten Stand.
An der Auswahl lässt sich vor allem die ästhetische Vielfalt im aktuellen Videoclip ablesen. Mit dem Ende des Musikfernsehens hat sich das Musikvideo von dessen Zwängen und Standardisierungen befreit. Von Found Footage-Arbeiten über verschiedene Animationstechniken und narrative Experimente bis hin zum Performance-Video reicht die formale Bandbreite. Zudem sind Übergänge zu Kunst, Video und Experimentalfilm ausgeprägter geworden - Filmemacher wie Künstler experimentieren mit Videoclips. So sind in der Auswahl Regisseure wie Dietrich Brüggemann oder Klaus Lemke vertreten, aber auch Künstler wie Oliver Pietsch oder Carsten Nicolai. U.a.:

One Minute Soundsculpture
Daniel Franke, Deutschland, 2010, 1'

Einundzwanzig
Martin Eichhorn/Daniel Spindler, Deutschland, 2013, 4'

Zum König geboren
Daniel Franke/Martin W. Maier, Deutschland, 2009, 4'

Blood
Oliver Pietsch, Deutschland, 2011, 3'

Dot (Michael Fakesch)
Jörg Petri, Deuschland, 2007, 4'30''

Easy Or Not
Dietrich Brüggemann, Deutschland, 2013, 4'

Fratzengulasch
Timo Schierhorn/Katharina Duve, Deutschland, 2011, 5'

Giddy
Pussykrew, Deutschland, 2013, 4'