CineLatino 2016

ALBA

Reihe: CineLatino 2016
Regie: Ana Cristina Barragán
Ecuador, Mexiko, Griechenland 2016 | OmeU | 98 Min.
Die 11-jährige Alba ist schrecklich schüchtern. So schüchtern,
dass man sie kaum reden hört und selbst die Lehrerin
keine Geduld mit ihr hat. Auf dem Pausenhof beobachtet sie
das Geschehen immer am Rande. Während sie zuhause noch
Kind ist und spielt, lauscht sie dort mit großen Augen den
Geschichten der anderen Mädchen und beneidet sie um ihren
ersten Kuss. Als ihre pflegebedürftige Mutter ins Krankenhaus
kommt, wird sie zu ihrem Vater gebracht, den sie kaum
kennt. Misstrauisch beäugt sie ihre neue, heruntergekommene
Umgebung. Über die Freundschaft mit Eva, die sie auf
dem Spielplatz kennenlernt, erhält sie eine Einladung zu
einer der Partys, zu denen sie davor nie Zugang hatte.
Während es ihr langsam gelingt, Anschluss zu finden, wird
ihr der Vater immer peinlicher …
Preise: Rotterdam 2016 – Lions Film Award

Alba, muchacha de 11 años, vive temporalmente con su padre al
que acaba de conocer. Ella no lo tiene fácil – la pubertad se acerca,
en la escuela lucha contra su timidez, y como si esto no fuera
poco, pasa lo del primer beso…

Ana Cristina Barragán, 1987 in Ecuador geboren, hat Film und
Video an der COCOA Colegio de Comunicación y Artes Contemporáneas
USFQ studiert. Ihr Kurzfilm Domingo violeta
wurde 2010 zum ersten Mal im Wettbewerb von Locarno gezeigt
sowie in Toulouse, Havanna und im Museum Malba in
Buenos Aires. 2013 drehte sie ihren dritten Kurzfilm Ánima
und 2015 ihren ersten Langspielfilm Alba.