CineLatino 2016

LA HELADA NEGRA

Der schwarze Frost

Reihe: CineLatino 2016
Regie: Maximiliano Schonfeld
Argentinien 2016 | OmeU | 82 Min.
Ist Alejandra eine Heilige? Diese Frage stellen sich nicht nur
die drei Brüder eines Bauernhofs in Entre Ríos, im spärlich
besiedelten Flachland Argentiniens. Die ganze Gegend leidet
unter dem »schwarzen Frost«: Die Tomaten vertrocknen,
Kühe sterben, die Ernte ist in Gefahr. Eines Morgens liegt
Alejandra in der Nähe eines Bachs. Nicht nur die Brüder
Heriberto und Benigno, auch ihr Neffe Lucas beobachten
verwundert, wie sich die sonderbare junge Frau verhält. Sie
bringt Bewegung in deren schweigsame Vereinzelung. Heriberto
gibt ihr die Kleider seiner verstorbenen Frau, mit
Benigno geht sie zu einem Windhund-Rennen und langsam
freundet sie sich mit dem jungen Lucas an. Bald verschwindet
der Frost und Lucas entdeckt ein Geschäftsmodell. Alejandra
wird über den Betrieb und die Nachbarschaft hinaus
zu einer großen Hoffnung – und vor allem auch für Lucas.

¿Es Alejandra una santa? Parece que ella ha conseguido hacer
desaparecer milagrosamente la »helada negra« bajo la cual sufría
toda la región. Se convierte en la esperanza de la gente, más allá
del pueblo. Sobre todo para Lucas.

Maximiliano Schonfeld, 1982 in Crespo, Argentinien, geboren,
hat an der Filmschule ENERC in Buenos Aires studiert.
Sein Spielfilmdebüt Germania von 2012 wurde auf internationalen
Festivals gezeigt, lief 2013 auch beim CINELATINO
und gewann mehrere Preise. Er inszenierte auch TV-Serien
und Kurzfilme. La helada negra hatte Weltpremiere auf der
Berlinale 2016 im Panorama.