Mittwochskino

NO LAND'S SONG

Reihe: Mittwochskino

Deutschland/Frankreich No Lands Song Deutschland/Frankreich 2015 2015 | OmU | 90 Min.
Seit der Islamischen Revolution von 1979 ist es Frauen im Iran verboten, öffentlich Solo zu singen – zumindest vor einem männlichen Publikum. Die junge Komponistin Sara Najafi widersetzt sich der Zensur und den Tabus und ist fest entschlossen, in ihrer Heimatstadt Teheran ein offizielles Konzert für weibliche Solosängerinnen zu organisieren. Um sich Unterstützung für diese große Herausforderung zu holen, laden Sara und die iranischen Sängerinnen Parvin Namazi und Sayeh Sodeyfi drei Sängerinnen aus Paris ein: Elise Caron, Jeanne Cherhal und Emel Mathlouthi. Sie sollen vor Ort an dem Musikprojekt mitarbeiten und dadurch eine musikalische Verbindung zwischen Frankreich und dem Iran wiederbeleben.

"No Land’s Song" ist eine der wichtigsten Musikdokus der vergangenen Jahre, nicht zuletzt, weil sie eindringlich vor Ohren führt: Wo immer sich eine Religion über Menschenrechte und kulturelle Freiheit stellen will, darf die Zivilgesellschaft nicht schweigen." Stefan Franzen (Badische Zeitung)