FREIBURGER FILM FORUM

KURZFILMPROGRAMM: PEOPLE, MOVES, PLACES, LITTLE SHORT FILM & BOULEVARD'S END

Reihe: FREIBURGER FILM FORUM

Island 2013 | OmeU | 33 Min.
People; Moves, Places
Regie: Troels Primdahl
Island 2013 I 15 Min. I Blu-Ray I OV mit englischen Untertiteln

Wie dokumentiert man den gewissen Klang eines Menschen in seinem alltäglichen Umfeld? Und wie bringt man jeden einzelnen von ihnen dazu, ihre Persönlichkeit mit solch einer Authentizität auszudrücken, dass ihr Portrait Dinge offenbart, die sie nicht einmal selbst über sich wussten? POEPLE, MOVES, PLACES funktioniert als choreographische Dokumentation mit einer Serie aus ineinander verflochtenen Feldaufnahmen in Siglufjörður, einem Ort an der Nordküste Islands. Aus einem choreografischen Konzept von Wiederholungen und körperlichen Gesten erwächst allmählich ein anthropologisches Portrait der AnwohnerInnen dieses kleinen Fischerdorfs. Jede Person stellt sich selbst dar – die nonverbale Dimension ihrer Bewegungen eröffnet Ähnlichkeiten, Unterschiede und Vorstellungsräume des menschlichen Seins.

Little Short Film
Regie: Pia Illonka
Norwegen, Deutschland 2014 I 3 Min. I Blu-Ray I OV mit englischen Untertiteln

LITTLE SHORT FILM ist eine experimentelle auto-ethnographische Animation, die auf einer Unterhaltung zwischen der Regisseurin und ihrer Großmutter basiert. Der Kurzfilm behandelt die europäische Familiengeschichte, Krieg und Schuldgefühle. LITTLE SHORT FILM wurde als Teil der Chantal Akerman Retrospektive im Oktober 2013 in London gezeigt.

Am Ende des Washington Boulevard, wo die Straßen von Los Angeles mit dem Ozean verschmelzen, beginnt der Venice Pier. Dieser raue Pier aus Beton trotzt den pazifischen Stürmen und strahlt auf seine Besucher Ruhe und Stabilität aus. Hier treffen wir auf zwei ImmigrantInnen, die uns auf ihre Reise durch die Geschichte mitnehmen. Obwohl wir unterschiedlichste Strandgäste, Fischer, TouristInnen und SpaziergängerInnen zu sehen bekommen, können wir niemals ganz sicher sein, wessen Geschichte zu welchem Bildausschnitt gehört. BOULEVARD’S END visualisiert Erinnerung und Vergessen in einem außergewöhnlich künstlerischen Ansatz.

Boulevard's End
USA, Deutschland 2014 I 15 Min. I DCP I OmeU
Regie: Nora Fingscheidt

Am Ende des Washington Boulevard, wo die Straßen von Los Angeles mit dem Ozean verschmelzen, beginnt der Venice Pier. Dieser raue Pier aus Beton trotzt den pazifischen Stürmen und strahlt auf seine Besucher Ruhe und Stabilität aus. Hier treffen wir auf zwei ImmigrantInnen, die uns auf ihre Reise durch die Geschichte mitnehmen. Obwohl wir unterschiedlichste Strandgäste, Fischer, TouristInnen und SpaziergängerInnen zu sehen bekommen, können wir niemals ganz sicher sein, wessen Geschichte zu welchem Bildausschnitt gehört. BOULEVARD’S END visualisiert Erinnerung und Vergessen in einem außergewöhnlich künstlerischen Ansatz.