Kooperation mit der Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V.

» Lebensunwert, unerwünscht «

Reihe: Kooperation mit der Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V.
Regie: Dokumentarfilm von Guillaume Dreyfus
Frankreich 2014 | Deutsch | 60 Min.
Der Film »lebensunwert, unerwünscht« stellt die rassenideologische Intention von Zwangssterilisation und »Euthanasie« dar. Die hoch traumatisierten Kinder der Ermordeten entgingen diesen nationalsozialistischen Verbrechen nur, weil sie zu jung waren oder in Kinderheimen und in Pflegeeinrichtungen bis zum Ende des »Dritten Reiches« überlebten. Beide Opfergruppen sind Verfolgte der rassistischen Politik des Nationalsozialismus. Guillaume Dreyfus befragte Mitglieder des »Bundes der ›Euthanasie‹-Geschädigten und Zwangssterilisierten« und hat mit seinem zeitgeschichtlichen Dokumentarfilm den Opfern eine Stimme gegeben.
Präsentation des Dokumentarfilms im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung der Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V. "Über Mutter wird nicht gesprochen - NS-Euthanasiemorde an Freiburger Menschen" (24. April bis 15. Mai 2015) in der Freiburger Meckel-Halle, Kaiser-Joseph-Str. 186-190.
Anlass ist der 75. Jahrestag des sogenannten T4-Erlasses. Der T4-Erlass gilt als Grundlage der Patientenmorde 1933 – 1945, gefasst in der NS-›Euthanasie‹-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4.
Mit anschließendem Filmgespräch mit Friedhilde Rißmann-Schleip und Margret Hamm ("Arbeitsgemeinschaft Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten").