22. CineLatino

SEÑOR KAPLAN

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Reihe: 22. CineLatino
Regie: Álvaro Brechner | mit: Héctor Noguera, Néstor Guzzini, Rolf Becker
Uruguay/ Spanien/ Deutschland 2014 | OmU | 98 Min.
Vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs schickten Jacob Kaplans Eltern ihren Sohn von Europa nach Südamerika, um ihn vor den Nationalsozialisten zu beschützen. Dort landete er in Montevideo, heiratete später und bekam zwei Söhne. Mit mittlerweile 76 Jahren ist der jüdische Rentner von seinem ruhigen Leben gelangweilt. Er hat das Gefühl, bisher nichts Außergewöhnliches geleistet zu haben. Doch das soll sich ändern! Über seine Enkelin erfährt er von einem älteren Deutschen, der eine Strandbar besitzt. Kaplan ist überzeugt, dass es sich dabei um einen untergetauchten Nazi handeln muss. Gemeinsam mit dem ehemaligen Polizisten Contreras, der gern mal einen zu viel trinkt, beginnt er mit den Nachforschungen. Sein spektakulärer Plan: den Deutschen zu entführen und den Behörden in Israel als Kriegsverbrecher auszuliefern. Und schon ist das skurrile Duo mitten drin in einer waghalsigen Verfolgungsjagd …

Jacob Kaplan es un judío jubilado que nunca hizo nada extraordinario en su vida. Pero todo cambia cuando decide secuestrar a un anciano alemán - supuesto fugitivo nazi - desde un bar en la playa, de la forma más espectacular. Una comedia arrebatadora.

Álvaro Brechner wurde 1976 in Montevideo geboren. Zwischen 2000 und 2007 führte er bei mehreren Dokumentar- und Kurzfilmen Regie. 2009 brachte Brechner dann seinen ersten eigenen Spielfilm Mal día para pescar heraus, der unter anderem beim Mar del Plata Filmfestival nominiert war. Señor Kaplan ist das zweite große Filmprojekt des Uruguayers.