Charlie Chaplins CITY LIGHTS

CITY LIGHTS (Lichter der Großstadt)

Reihe: Charlie Chaplins CITY LIGHTS
Regie: Charlie Chaplin | mit: Charlie Chaplin, Virginia Cherrill u.a.
USA 1931 | 87 Min.
Charles Spencer Chaplin kam nach Hollywood, als die Filmindustrie noch in den Kinderschuhen steckte. Bereits ab 1914 präsentierte er die von ihm erschaffene Figur des »Tramps«, die auf Anhieb eine der berühmtesten und beliebtesten Filmgestalten wurde.

In CITY LIGHTS lebt der Tramp (Charlie Chaplin) allein in einer unfreundlichen Stadt.
Er verliebt sich in ein wunderschönes, jedoch blindes Mädchen (Virginia Cherrill), das als Blumenmädchen arbeitet. Sie hält ihn für einen reichen Aristokraten. Als der Tramp erfährt, dass eine Augenoperation sie heilen kann, macht er sich auf, das Geld für die Operation aufzutreiben. Dabei ist er zwar erfolgreich, letztendlich bringen ihn seine Bemühungen allerdings ins Gefängnis. Während er dort in haft sitzt, wird das Mädchen operiert und nun, mit der Hilfe ihres neugewonnenen Augenlichtes, macht sie sich auf die Suche nach dem Mann, dem sie ihr Glück zu verdanken hat. Mit Sicherheit die rührendste Endszene der Filmgeschichte.

1927 begonnen, wurde der Film nach einer Schaffenskrise erst Jahre später fertiggestellt. Obwohl mittlerweile der Tonfilm Einzug in die Kinos gehalten hatte, verzichtete Chaplin auf Dialoge und unterlegte den Film nur mit Musik und Geräuschen. Trotz und wegen der eigentlichen Stummheit wurde CITY LIGHTS neben GOLD RUSH Chaplins populärster Film, eine sozialkritische Tragikomödie über die unüberbrückbare Kluft von Arm und Reich, garniert mit fantasievollen, umwerfenden Pantomimeeinlagen.
Ein Filmgeschenk für Flüchtlinge, die freien Eintritt haben. Auch Freiburger sind herzlich eingeladen. Wer möchte, kann für 10 Euro eine Solikarte kaufen.
In Kooperation mit DRK-Kreisverband Freiburg, Projekt »Take Care!« und der Studenteninitiative Weitblick e. V.