Filmkonzert - Kooperation mit dem Theater Freiburg

NOSFERATU - EINE SYMPHONIE DES GRAUENS

Filmkonzert mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg unter Leitung von G.A. Buchwald

Reihe: Filmkonzert - Kooperation mit dem Theater Freiburg
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau | Buch: Henrik Galeen | mit: Max Schreck, Alexander Granach, Gustav von Wangenheim, Greta Schröder, Georg Heinrich Schnell, Ruth Landshoff u.a. - Musik (Uraufführung) & Dirigent: Günter A. Buchwald
Deutschland 1921/22 | farbig viragiert | 93 Min.
"Eine Symphonie des Grauens wollen Sie sehen? Sie dürfen mehr erwarten. Seien sie vorsichtig. Nosferatu ist kein Scherz, über den man banale Bemerkungen macht. Nochmals: Hüten Sie sich!" Kinoreklame von 1922

Thomas Hutter, Sekretär eines Wisborger Maklers, reist nach Tansylvanien um mit dem Grafen Orlok über einen Hausverkauf zu verhandeln. Doch der Schloßherr ist ein Vampir, der Pest und Tod nach Wisborg bringt. Nur die junge Gattin von Hutter schafft es, in selbstloser Hingabe das Unheil zu bannen.
Ein Meisterwerk des deutschen Stummfilmexpessionismus und genialer Vorläufer und Maßstab aller späteren Dracula-Verfilmungen in dem die technischen, poetischen und emotionalen Effekte des Mediums virtuos genutzt werden.

"Murnau versuchte in seinem Vampirfilm NOSFERATU den unheimlichen Eindruck der geistigen Atmosphäre mit Elementen zu schaffen, die vielleicht noch nicht bewußter Expressionismus sind, aber seinen Formen angeähnelt erscheinen. Dieses grauenvolle Abenteuer, das Henryk Galeen manuskriptlich sicher gestaltet hatte, entzog sich von vornherein der naturalistischen Wiedergabe. Murnau unterstich den unwirklichen Charakter, inszenierte auf stilvolle Visionenen hin und erreichte die Wirkung des Grauen, das die natürlichen Formen herzugeben nicht fähig sind." (Rudolf Kurtz: Expressionismus und Film; Berlin 1926)

Kartenvorbestellungen ausschließlich über die Theaterkasse! Theater Freiburg Tel. : 2012853 ; www.theater.freiburg.de