24. Freiburger Lesbenfilmtage

VIOLETTE

Reihe: 24. Freiburger Lesbenfilmtage
Regie: Martin Provost
F 2013 | DF | 139 Min.
Violettes Leben beginnt nicht einfach: 1907 als uneheliches Kind geboren, leidet die junge Violette unter ihrer selbst empfundenen Hässlichkeit und der übertriebenen Fürsorge ihrer Mutter. Im Mädchenpensionat erregt sie einen Skandal, als ihre sexuellen Beziehungen zu einer Mitschülerin und einer jungen Musiklehrerin entdeckt werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg muss sie sich als Schwarzmarkthändlerin durchschlagen, um die nächste Miete zahlen zu können; es folgt eine kurze Ehe, Scheidung, Abtreibung und eine glücklose Scheinehe mit einem schwulen Schriftsteller.
Aber Violette beginnt selbst zu schreiben. Sie hat den Mut, über intimste Gefühle und Erlebnisse zu schreiben – so stark, leidenschaftlich und poetisch wie keine Frau zuvor. Sie verehrt die Schriftstellerin Simone de Beauvoir und eines Tages steht sie vor deren Tür, um ihr ihr erstes Manuskript zu zeigen.

Violette Leduc – die eine lebenslange tiefe Freundschaft mit Simone de Beauvoir verband – gilt heute als eine Pionierin der Frauenliteratur.