CineLatino 2014 - FESTIVAL DES LATEINAMERIKANISCHEN FILMS

PUERTO PADRE

VATER HAFEN

Reihe: CineLatino 2014 - FESTIVAL DES LATEINAMERIKANISCHEN FILMS
Regie: Gustavo Fallas | mit: Gabriel Retes, Adriana Alvarez, Jason Perez
Costa Rica/Mexiko 2013 | OmeU | 86 Min.
Die Insel Chiras liegt noch im Morgengrauen. Da durchbricht der Motor eines gerade startenden Boots die Stille des Eilands im Golf von Nicayo. Ein Waisenjunge macht sich auf den Weg: Nach sechzehn Jahren verlässt Daniel seine Heimatinsel, die ihm keine Perspektive bietet. Getrieben vom Wunsch, seinen Paten zu finden, kommt er in die Hafenstadt Puntarenas. Eine alte Postkarte führt ihn in ein marodes Hotel. Dort bekommt er ein Dach über dem Kopf und Arbeit beim skrupellosen Chico, der als Einziger Licht in seine Vergangenheit bringen kann. Daniel trifft auch auf die 17-jährige Soledad, die für Chico arbeitet und selbst ein neues Leben sucht. Als er schließlich bei einem Schiffsunternehmen zu arbeiten beginnt, leuchtet am Horizont eine neue Zukunft.

Con el deseo de descubrir su historia y encontrar un futuro en el mar, el huérfano Daniel
se dirige a la ciudad portuaria de Puntarena. Allí encuentra a Chico quién sabe más sobre
su pasado. Daniel aprenderá más sobre si mismo de lo que esperaba.


Gustavo Fallas wurde 1974 in Costa Rica geboren, studierte Theater am Konservatorium Castella und erhielt Stipendien für ein Filmstudium in Montreal, Paris, Madrid und London. Zunächst schrieb er Drehbuch und führte Regie für verschiedene Kurzfilme, die u. a. beim Festival de Cine de Morelia mit dem Preis für das Beste lateinamerikanische Projekt und dreifach beim Ícaro (Festival Internacional de Cine en Centro América) ausgezeichnet wurden. Fallas koordiniert aktuell die Filmschule der Universität Veritas in San José und leitet die Produktionsfirma Centrosur.