CineLatino 2014 - FESTIVAL DES LATEINAMERIKANISCHEN FILMS

MELAZA

Reihe: CineLatino 2014 - FESTIVAL DES LATEINAMERIKANISCHEN FILMS
Regie: Carlos Lechuga | mit: Yuliet Cruz, Armando Miguel Gómez, Luis Antonio Gotti
Kuba/Frankreich/Panama 2013 | OmeU | 80 Min.
Aldo ist Lehrer und Mónica einzige Arbeiterin in einer Zuckerrohrfabrik im kubanischen Dorf Melaza. Hier auf dem Land scheint die Zeit stillzustehen. Die Fabrik ist seit einem Jahr geschlossen, doch Mónica geht jeden Tag auf das Gelände und hofft auf die Wiedereröffnung. Mit viel Erfindergeist kämpfen sie und Aldo darum, sich selbst, die gemeinsame Tochter und die Großmutter durch den Alltag zu bringen. Dafür ist ihre ganze Fantasie gefragt, denn man will das Leben doch genießen, auch wenn die alten Träume nicht so wahr geworden sind, wie man sich das gewünscht hätte.
Carlos Lechuga entwickelt tiefgehende Charaktere und zeigt den Kampf eines Paares, über die Runden zu kommen und dabei nicht den Glauben an die Liebe zu verlieren. Mit einer kontrastreichen Szenerie und authentischen Figuren schafft der Regisseur einen tiefen Einblick in den Alltag eines ganz eigentümlichen, ländlichen Kubas.

La fábrica de caña de azúcar en Melaza está cerrada desde hace un año, una situación que lleva a Mónica y a Aldo no sólo hasta la frontera de su imaginación. Con mucha fantasía intentan sacar adelante tanto a ellos mismos como a su familia en este pequeño pueblo de Cuba.

Carlos Lechuga studierte Regie in Havanna, Kuba, und spezialisierte sich anschließend an der Internationalen Filmhochschule San Antonio de los Baños auf Drehbuch. Er hat verschiedene Kurzfilme realisiert wie Los bañistas und Cuca y el pollo, die nationale und internationale Auszeichnungen gewannen. Melaza ist Lechugas erster Langspielfilm, bei dem er das Drehbuch schrieb und Regie führte. Er wurde unter anderem 2013 in Málaga als Bester Lateinamerikanischer Film ausgezeichnet.