Der Erste Weltkrieg im Film - Eine Auseinandersetzung mit Heldendiskursen

J'ACCUSE

ICH KLAGE AN (Teil I & Teil II)

Reihe: Der Erste Weltkrieg im Film - Eine Auseinandersetzung mit Heldendiskursen
Regie: Abel Gance | mit: Romuald Joube, Maxime Desjardins, Séverin-Mars, Angèle Guys, Marise Dauvray u.a.
Frankreich 1919 | franz. Zwischentitel /engl. UT | 165 Min.
J'ACCUSE (Ich klage an) erzählt eine Geschichte aus dem 1. Weltkrieg und ist nicht nur einer der technisch innovativsten und aufwändigsten Filme seiner Zeit, sondern ist auch als eines der ersten pazifistischen Werke in die Filmgeschichte eingegangen. Abel Gance, der im 1. Weltkrieg seinen Kriegsdienst abgeleistet hatte, filmte reale Kriegsszenen, die 1919 nachgestellt wurden. Der Film, der für die Wiederaufführung 1922 gekürzt und umgeschnitten wurde, ist nun erstmals wieder in seiner originalen Form zu sehen, die bestmöglich rekonstruiert wurde. Premiere des Films war am 25.4.1919; Das monumentale Filmepos des französischen Filmpioniers Abel Gance (1889–1981) ist einer der technisch innovativsten Filme seiner Zeit und gilt als eines der ersten pazifistischen Werke der Filmgeschichte. Der Film bewegt und schockiert. Erzählt wird das Melodram einer Dreierbeziehung mitten im Wahnsinn des Krieges. Abel Gance nahm als Soldat im Ersten Weltkrieg reale Szenen auf, die für den Film nachgestellt wurden. 1922 wurde der Film gekürzt und umgeschnitten, 2009 konnte die Originalfassung des Films rekonstruiert werden.
Wir zeigen die französische Fassung mit englischen Untertiteln.
Mit Einführung durch Jakob Willis [SFB 948, Universität Freiburg]. Teil I: 113 Min. | Pause | Teil II: 52 Min.
Musikalische Begleitung durch Günter A. Buchwald