EINE LIEBE VON SWANN

Un amour de Swann

Regie: Volker Schlöndorff | mit: Jeremy Irons: Charles Swann Ornella Muti: Odette de Crécy Alain Delon: Baron de Charlus Fanny Ardant: Duchesse de Guermantes
Frankreich, Deutschland 1984 | OmU | 100 Min.
Der kunstsinnige Lebemann Charles Swann verkehrt um 1885 in den besseren Kreisen von Paris. Er ist einer der wenigen konvertierten Juden, die in die höhere französische Gesellschaft aufgenommen wurden. Bei einem Theaterbesuch lernt er die Halbweltdame Odette de Crécy kennen. Anfangs findet er sie nicht sonderlich attraktiv. Bei einer gemeinsamen Kutschfahrt kommen sie sich jedoch näher und verbringen daraufhin ihre erste gemeinsame Nacht.

Die Affäre der beiden spricht sich in den höheren Kreisen schnell herum. Sein Ruf bedeutet Swann allerdings nur noch wenig. Alles, was für ihn noch zählt, ist seine Liebe zu Odette. Doch je mehr Leidenschaft Swann für Odette empfindet, desto mehr scheint sie das Interesse an ihm zu verlieren, zumal er eine krankhafte Eifersucht entwickelt und jeden Mann verdächtigt ihr nachzustellen.

Eines Tages erhält Swann durch einen anonymen Brief Hinweise darauf, dass sich Odette nicht nur mit Männern, sondern auch mit Frauen getroffen hat. Odette gesteht dem zunehmend besitzergreifenden Charles, lesbische Affären gehabt zu haben. Obwohl Swann versucht, sich emotional von Odette zu lösen und seine Gefühle für sie zu verdrängen, kommt er nicht von ihr los. Entgegen den Ratschlägen seines Freundes Baron de Charlus beschließt Swann, Odette zu heiraten. Sie bekommen eine Tochter, die er jedoch aufgrund der Vergangenheit von Odette nicht in die höhere Gesellschaft einführen kann.