CineLatino - FESTIVAL DES LATEINAMERIKANISCHEN FILMS

INFANCIA CLANDESTINA

VERBORGENE KINDHEIT

Reihe: CineLatino - FESTIVAL DES LATEINAMERIKANISCHEN FILMS
Regie: Benjamín Ávila
Argentinien / Spanien / Brasilien 2011 | OmeU | 110 Min.
1979, Argentinien: Während die Militärjunta herrscht und ein Jahr nachdem die Argentinier sich zum ersten Mal den Titel der Fußballweltmeisterschaft erkämpft hatten, kehren der 12-jährige Juan und seine Familie wieder in ihre Heimat zurück. Nach Jahren im Exil sind Juans Eltern immer noch als Aktivisten unter falschen Namen gegen die Machthaber tätig. Obwohl sie ein Leben im Untergrund mit plötzlichen Ortswechseln, heimlichen Besuchen bei der Oma und falschen Ausweisen führen, versucht Juan einen unauffälligen Alltag zu führen. So besucht er die Schule, feiert mit Freunden und macht Scherze. Sein größter Komplize ist sein Onkel Beto, für den das wahre Glück im Leben mehr als nur der Kampf gegen die Regierung bedeutet. Juans Welt verändert sich, als er sich in die Mitschülerin Maria verliebt.

1979, durante la dictadura militar en Argentina, Juan, un muchacho de 12 años, lleva una arriesgada vida en la clandestinidad, junto a su familia. En esas condiciones se enamora de María que le conoce por otro nombre, Ernesto. Un nombre que él nunca debe olvidar.


Benjamín Ávila ist Produzent von TV-Lernprogrammen, Kurzfilm-Drehbuchautor und Regisseur. Er gewann mehrere Preise für Nietos (Identidad y memoria), 2004. Infancia clandestina ist sein erster Spielfilm und 2011 Gewinner des Casa de América Award der Sektion Cine en Contrucción 20 von San Sebastián. In Cannes wurde Infancia clandestina 2012 bei der Quinzaine des Réalisateurs vorgestellt und 2013 wurde Infancia clandestina beim Festival International del Cine in Guadalajara mit dem Preis für den besten Film und bester Darsteller ausgezeichnet.