CineLatino - FESTIVAL DES LATEINAMERIKANISCHEN FILMS

GERMANIA

Reihe: CineLatino - FESTIVAL DES LATEINAMERIKANISCHEN FILMS
Regie: Maximiliano Schonfeld
Argentinien 2012 | OmeU | 75 Min.
Die Geschwister Brenda und Lucas und ihre Mutter müssen ihre Farm in der argentinischen Provinz verlassen. Undurchsichtig sind die Hintergründe des Abschieds und auch die Zukunft klafft als große Unbekannte. Ein seltsames Zwischenstadium, in dem sich die wolgadeutsche Familie in den letzten Stunden vor dem Abschied von ihrem kleinen Kosmos befindet. Beheimatet und gleichzeitig verloren, bewegen sich Brenda und Lucas – zu Fuß, in alten Jeeps und auf Deutz-Traktoren – durch einen Tag voller Trennungen: von Spielkameraden, Liebhabern, Kirchendienern und todkranken Hühnern, von der Siedlungswelt und nicht zuletzt von Kindheit und Muttersprache. Mit bemerkenswerten Laiendarstellern und in bestechenden Bildern spricht Germania dabei vieles an, ohne alle Geheimnisse zu offenbaren.


Misteriosas circumstancias acompañan la partida de una familia de origen alemán de la región del
Volga, marchandose de su hacienda en la provincia argentina. En imagenes atmósfericamente densas seguimos a los protagonistas a lo largo de su extraño último día antes de una despedida que parece casi imposible.


Maximiliano Schonfeld wurde 1982 in Crespo, Entre Ríos (Argentinien) geboren und studierte in Buenos Aires an der ENERC Filmschule. In Kurzfilmen und den preisgekrönten TV-Serien Lobo und Ander Egg setzte er sich intensiv mit seiner Herkunftsgegend auseinander. Die von deutscher Immigration geprägte Agrarregion diente auch als Kulisse für Germania, Schonfelds ersten und u. a. beim BAFICI mit dem Premio Especial del Jurado/Premio FEISAL ausgezeichneten Spielfilm.