Freiburger Fenster, Freiburger Premiere

VIVAN LAS ANTIPODAS!

Reihe: Freiburger Fenster, Freiburger Premiere
Regie: Victor Kossakowsky
Deutschland 2011 | 108 Min.
Was ist der kürzeste Weg vom argentinischen Entre Ríos zur chinesischen Metropole Shanghai? Er führt mitten durch die Erde, immer geradeaus. Die beiden Orte sind Antipoden. Sie befinden sich geografisch exakt auf der gegenüber liegenden Seite des Erdballs. Insgesamt acht solcher Gegenpole bereiste der preisgekrönte Dokumentarfilmer Victor Kossakowsky und fand dort Bilder, die unsere Sicht der Dinge buchstäblich auf den Kopf stellen. Einen wunderschön friedlichen Sonnenaufgang in Argentinien, im Gegenschnitt die Hektik in den verregneten Straßen von Shanghai. Menschen, die in der Einöde leben oder neben einem aktiven Vulkan. Landschaften, deren Pracht die Seele berührt und auf der anderen Seite der Lärm einer Großstadt. Diese Antipoden, so der Eindruck, stehen in einer mystischen Verbindung zueinander, selbst Gegensätze vereinen sie. Kossakowsky ist mit seinem Film ein Fest für die Sinne gelungen, ein faszinierendes Kaleidoskop über unseren Planeten. ¡VIVAN LAS ANTIPODAS! – Es leben die Gegenpole!

In seinem Film „¡Vivan las Antipodas!“ nimmt uns Viktor Kossakowsky mit auf eine einmalige Reise rund um die Erde.
Er führt mitten durch die Erde, immer geradeaus. Die beiden Orte sind Antipoden. Sie befinden sich geografisch exakt auf der gegenüber liegenden Seite des Erdballs.
Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Viktor Kossakowsky bereiste insgesamt acht solcher Gegenpole und fand dort Bilder, die unsere Sicht der Dinge buchstäblich auf den Kopf stellen. Mit bildgewaltigen Aufnahmen spricht Kossakowsky das philosophisch spannende und politisch heikle Thema der Antipoden an. Er versucht die unsichtbare Verbindung dieser Orte einzufangen, indem er die Gleichzeitigkeit ihrer Gegensätze und die Vielfältigkeit des Lebens in einen filmischen Bezug stellt. Kossakowsky sucht und findet an diesen Orten Menschen, deren Geschichten gegensätzlich und doch ähnlich sind und fängt Momente ein, die er zu seiner ihm eigenen filmischen Poesie umwandelt. In Kossakowskys Worten:
„ ¡Vivan las Antipodas! Ist ein Gedicht über eine multipolare Welt.“