FREIBURGER FENSTER

DEUTSCHE BANK | ENDSPIEL – FÜNF WEGE INS ULTIMATIVE AUS

Reihe: FREIBURGER FENSTER
Regie: Michael Brown, Jürgen Josef Trenkle | Florian Kech, Patrick Allgaier
D 2011/2012 | 50 Min.
DEUTSCHE BANK
Sonnenuntergang auf einer Holzbank in Horben - eine zufällige Begegnung zweier Generationen, die miteinander ins Gespräch kommen - wie man halt so redet. Über Rebellion in der Kindheit, die Härte des einfachen Lebens als Milchbauer, den Ärger mit der Bürokratie, die Kunst des Backens, das Altern und seine Zipperlein. Nur: was hat das mit dem Liebesgeschrei eines einsamen, verlassenen Pfauen zu tun? Eine ganze Menge -lasst euch überraschen!
_ D 2011 / 18 Min. / Regie: Michael Brown, Jürgen Josef Trenkle //

ENDSPIEL – FÜNF WEGE INS ULTIMATIVE AUS
von Florian Kech, Patrick Allgaier
Über die Apokalypse im Allgemeinen und ganz Speziellen.
Es ist das Unvorstellbare und zieht gerade deshalb jede Kultur in seinen Bann: das Ende der Welt. In Endspiel kommen fünf Männer zu Wort, die sich mehr oder weniger unaufgeregt mit Szenarien beschäftigen, wie die Welt den Bach runtergeht. Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein: ein Physikprofessor warnt vor einem von Menschen verursachten Schwarzen Loch, das den Planeten von innen heraus auffrisst; ein Geologe dokumentiert minutiös den Hergang eines Meteoriteneinschlags; ein Hobby-Esoteriker verrät, welche Vorkehrungen er im Hinblick auf den auslaufenden Maya-Kalender trifft; ein Umweltaktivist beschreibt die Notfallpläne im Falle eines atomaren Supergaus; und ein katholischer Pfarrer offenbart seine Erwartungen an das Jüngste Gericht.
D 2012 , 30 Min.
Die Pointe von Endspiel besteht darin, dass die fünf Erzählfäden – je näher das Finale rückt - in einer gemeinsamen Geschichte zusammenlaufen. Aus den anfangs unvereinbar anmutenden Protagonisten werden plötzlich Co-Autoren der einen großen Erzählung vom Weltenende, die nur noch eine einzige apokalyptische Grammatik zulässt.

Endspiel macht sich ein Bild von den letzten Minuten. Der Betrachter bleibt dabei verschont von reißerischen Spezialeffekten, stattdessen breitet sich vor ihm auf dem Höhepunkt ein Panorama endzeitlichen Stilllebens aus. Das Ergebnis ist eine beklemmende Realitätsnähe.

Die Filmemacher beider Filme sind anwesend und freuen sich auf das Gespräch mit dem Publikum.




_ D 2012 / 30 Min. / Regie: Florian Kech, Patrick Allgaier //
Im Anschluss: Gespräch mit den Filmemachern / In Kooperation mit Wolfgang Stickel, Medienwerkstatt Freiburg //