Der Stummfilm an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT

EINE HOMMAGE AN CHARLIE CHAPLIN

Reihe: Der Stummfilm an der Schwelle zum 21. Jahrhundert
Regie: Franka Potente | Stefan Poeßiger
Deutschland 2006 | 90 Min.
DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT (2006)
Hommage an den klassischen Stummfilm, seine Erzählformen und -techniken: Eine junge Frau im Jahr 1918 lehnt sich erst gegen die Heiratspläne ihrer Eltern auf, als sie sich in einen rätselhaften Zeitreisenden aus der Gegenwart verliebt und ihn durch einen magischen Trank zu binden versucht. Eine kurzweilige, eher oberflächliche Fingerübung, die die Stilmittel von stummer (Slapstick-)Komödie und (expressionistischem) Drama spielerisch nachempfindet.
EINE HOMMAGE AN CHARLIE CHAPLIN (2003)
Die Tochter einer wohlhabenden Familie ist dem zweilichtigen Prof. Dr. Schmerz zur Frau versprochen.Tramp Charlie stolpert in diese Familienangelegenheit heinein und entdeckt das dunkle Geheimnis des Professors. Kann Charlie das Mädchen vor dem bösen Professor retten? Eine rührende Geschichte, spannend erzählt. Gehörlose Jugendliche zeigen in diesem Spielfilm ihr Können als echte Stummfilmstars. Sie ehren damit Charlie Chaplin als Meister der Stummfilmkomödie und lassen innerhalb der selbst erfundenen Handlung immer wieder Zitate aus seinen bekannten Filmen auftauchen. Der Film entstand im Jahr 2002 als gemeinschaftliches Projekt von Schülern, Freunden und Lehrern der Hauptschule für Gehörlose und Schwerhörige, BBZ Stegen. Gefilmt wurde in schwarz-weiß auf Super8-Film mit Schnitt in Handarbeit - ganz im Stil der Zwanziger Jahre.