22. FREIBURGER LESBENFILMTAGE 17.–20. MAI 2012

gODDESSES – We Believe we Were Born Perfect

Vorfilm: MOSA

Reihe: 22. FREIBURGER LESBENFILMTAGE 17.–20. MAI 2012
Regie: Sylvie Cachin
Schweiz/Südafrika 2011 | OmeU (engl./franz. UT) | 75 Min.
m neuen Südafrika übernehmen Frauen die Hauptrolle in ihrem Leben und stellen sich so der Gewalt zwischen den Geschlechtern entgegen, die im Land weit verbreitet ist. Wir erfahren von Taten und Visionen unabhängiger Frauen, die sich ihrer vorkolonialen afrikanischen Werte besinnen und ihren Platz im Zentrum der Gesellschaft einnehmen:
Ndumie Funda – lesbische Aktivistin – setzt sich mit der von ihr gegründeten „Luleki Sizwe Organisation“ für die Rechte junger lesbischer Frau- en in den Townships ein.
Die charismatische Tänzerin und Choreographin Mamela Nyamza hat einen besonderen Stil im zeitgenössischen Tanz entwickelt und setzt sich in ihrer Arbeit mit gesellschaftlichen Themen auseinander. Sie erzählt die Geschichte schwarzer Frauen: versklavt und missbraucht – aber aus eigener Kraft wiedergeboren.
Von ihrem schweren Leben berichtet Ouma ’Una Rooi (*1930). Sie wurde als Kind aus ihrer Heimat, der Kalahari-Wüste, vertrieben. Erst als alte Frau durfte sie zurückkehren; geblieben ist ihr fast nichts – nur ihre Muttersprache: n|u.
Erinnert wird auch an Sarah Bertmann (~1789–1814), die in der Kapprovinz gefangen genommen und in England und Frankreich als „Hottentotten-Venus“ ausgestellt wurde.
Göttinnen – perfekt geboren. Diese Dokumentation zeichnet ein neues Bild von Südafrika, besonders von seinen schwarzen Kulturen. Dabei fokussiert sie auf die Rolle der schwarzen Frauen.


MOSA (Vorfilm)
Ana Moreno | GB 2010 | 15 min | DVD | engl. OF

In Südafrika ist es verbreitete Ansicht, dass lesbische Frauen durch Vergewaltigung von ihrer Homosexualität „geheilt“ werden müssen. Wir sehen Bilder von Mosa, einer starken Frau, die die Schrecken überlebt hat und heute als Model in London arbeitet. In Rückblenden werden ihre Erinnerungen gezeigt.