19. CineLatino - Festival des lateinamerikanischen Films

NOVENA

Novene

Reihe: 19. CineLatino - Festival des lateinamerikanischen Films
Regie: Enrique Collar
Paraguay 2011 | OmeU | 95 Min.
Spielfilm von Enrique Collar, Paraguay/Niederlande 2011, 95 Min., OmeU

Nach dem Tod der Großmutter kehrt Regisseur und Maler Enrique Collar in sein Heimatdorf zurück. Während der neuntägigen katholischen Trauerzeit begleitet er Juan, den ältesten Bruder seines Vaters, dessen Tod den jungen Juan unfreiwillig zum männlichen Familienoberhaupt machte. Alternativen? Keine. Er wollte Dichter und Denker sein. Doch damit konnte er die Familie nicht durchbringen. Also lernte er etwas Vernünftiges, so schmerzlich der Verlust der Mutter ist, er öffnet Juan nun neue Perspektiven. Warum nicht fortgehen? Das ärmliche Leben auf dem Land hinter sich lassen. Neu anfangen –als Gastarbeiter in Buenos Aires zum Beispiel.
Enrique Collar zeichnet ein bildstarkes Porträt über das bittersüße Gefühl des Abschieds. 1983 malte Collar sein Bild „Novenario“. Dessen filmische Adaption ist ein feinfühliges fotografisches Meisterwerk mit der Ruhe und Lebendigkeit eines Gemäldes.

Después de la muerte de la abuela el director y pintor Enrique Collar acompaña a su tío Juan durante los nueve días de luto. Por dolorosa que sea la pérdida de la madre, esta le abre a Juan nuevas perspectivas. ¿Por que no marcharse y empezar de nuevo, en Buenos Aires, por ejemplo ?

Enrique Collar, 1964, Paraguay geboren, hat an der Escuela Nacional de Bellas Artes Manuel Belgrano in Buenos Aires studiert. Er ist Maler, schreibt Drehbücher, führt Regie und produzierte Kurz- und Dokumentarfilme. 2002 stellte er Miramenometokéi fertig. Novena ist sein zweiter Spielfilm, der 2010 den SICA Award als bester Lateinamerikanischer Film auf dem International Filmfestival Cine de Mar del Plata und den Preis der Jury – Special Mention beim Babel Festival 2011 gewann.