19. CineLatino - Festival des lateinamerikanischen Films

LOS VIEJOS

Die Eltern

Reihe: 19. CineLatino - Festival des lateinamerikanischen Films
Regie: Martín Boulocq
Bolivien 2011 | OmeU | 74 Min.
Spielfilm von Martin Boulocq, Bolivien 2011, 74 Min., OmeU

Ein Dorf im Süden von Bolivien. Toño kehrt nach jahrelanger Abwesenheit in sein Heimatdorf zurück. Dort trifft er auf seine Familie: Mario (gespielt von Julio Iglesias), sein Onkel, der ihn aufgezogen hat und aufgrund einer Erkrankung an den Rollstuhl gefesselt ist, kann nicht mehr sprechen. Und Ana, seine Cousine und erste große Liebe, mit der er seine Jugend verbracht hat. Sie ist jetzt eine alleinerziehende Mutter mit einem neunjährigen Sohn.
Mit ruhigen Charakteren, immer wiederkehrenden Träumen, langen Spaziergängen in der Landschaft, Treffen mit früheren Jugendfreunden, mit denen Toño nichts mehr gemeinsam hat, ist Los viejos ein Film über harte Trennungen, Abwesenheit der Eltern, Einsamkeit und Exil. Aber vor allem ist es ein Film über den Versuch, mit der Vergangenheit Frieden zu schließen.

Toño regresa a su pueblo natal en Bolivia, después de muchos años de ausencia. Se enfrenta al pasado e intenta asimilar los dolorosos recuerdos de sus padres. El tiene esperanzas en un futuro mejor, quizás incluso con Ana, su amor de juventud.

Martín Boulocq,1980 in Cochabamba, Bolivien, geboren, begann seine Karriere als Fotograf und Maler, studierte Philosophie und soziale Kommunikation an der Bolivian Catholic University, bevor er 2005 seinen ersten Spielfilm Lo más bonito y mis mejores años drehte, der in Guadalajara den Preis für den besten ersten Feature Film gewann. Los viejos, sein zweiter Spielfilm, hatte 2011 Weltpremiere auf dem Busan International Film Festival.